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.Letzte Nacht
15.12.2006
...............habe
ich geträumt!
Es kann nur
daran gelegen haben , das ich mich mit einer lieben
Freundin gestern über die Zwerge unterhalten
haben.
Ich hatte ihr
ALLE meine Gedanken mitgeteilt , die ich zu
Odos Tod habe und zu den kleinen Vierbeinern im Haus
auf dem Bersch.
Meine Ängste ,
meine Hilflosigkeit, meine Ohnmacht, meine Wut auf mich
selber...hatte ich ausgesprochen, das erste mal in
Worte verpackt.
Vergessen zu
erwähnen hatte ich, das ich diese kleinen Wesen
wirklich lieb habe.
Aufgrund meines
Traumes dann----ist mir bewusst geworden , das ich
dies nicht vergessen habe , sondern verdrängt , weil es
einfach verdammt weh tut.
Der Traum war
ein Alptraum.
In dieser Art
habe ich schon ewig nicht mehr geträumt. Ich kenne
diese Träume eigentlich nur aus meiner Kindheit, wo
sie fast Tagesordnung waren.
Kennst du das??
Du träumst ,
bist in dieser Geschichte gefangen, erlebst sie so
deutlich mit all ihren Schrecken, das du im Traum
denkst und dies völlig bewusst, " Es ist nur ein
böser Traum Du kannst jederzeit aufwachen" Vollkommen
real---aber...
du kannst
nicht aufwachen???
Du merkst , das
du das auch eigentlich nicht willst, vielleicht weil
die Wirklichkeit schlimmer oder zumindest ebenso
schrecklich ist??
Das ganze
Zwergenhaus war voller Meerschweinchen und Hasen. Viele
, viele Tiere. Dazwischen Gissi, Odo, Fritzgen,
Jacky.....immer und und immer wieder,
Meine Vier mal
zufrieden mümmelnd und dösend , mal mit dicken Beulen ,
mal ohne Augen, mal mit halben Schädel., mal voller
Eiter oder Blut......
Obwohl die
fremden Tiere alle gesund waren, habe ich alle
gepflegt, behandelt , gespritzt und es wurden immer
mehr....... und meine verstorbenen Vier bekam ich nicht
zu fassen.....immer wenn ich sie nehmen wollte mit ihren
Wunden , dann sprangen sie fort
Es war einfach
nur schrecklich. Als ich dann endlich aufgewacht
bin, tat mir jedes einzelne Glied an meinem Körper weh.
Und es tut es immer noch.
Unter
Jo Gedanken , gibt es weitere Ausführungen zu dem
Leben mit KLEINTIEREN.
Auch
wenn hier nachfolgend, GEschichten stehen, die voller
Liebe und Zuneigung für meine Häsgen und
Meerschweinchen sprechen, bin ich dennoch mehr
denn je davon überzeugt, das diese Lebewesen
KEINESFALLS in Gefangenschaft gehören. Sie sind
Wildtiere, die den Menschen eigentlich nicht brauchen.
Und was wir Menschen aus ihnen machen, grenzt fast
an ein moralisches Verbrechen.
Jo
Wie schön es ist.
Mensch Kinners...,
wenn ich euch erzähle was sich zur Zeit im
Zwergenhaus tut, das glaubt mir keiner, niemals nicht und
niemand. Ich bin viel dort im Haus. Während ich kaum Erfolge mit
den Wild-Boys erziele, zeigen sich die anderen Fünf von ihrer
besten Seite.
Sie sind so lieb, das sie mir wundervolle
Augenblicke schenken.
Meerschweinchen Odo im Kampf mit dem Hasen
Onkel Karl um ein Kohlblatt. Ein Meerschweinchen Lilli,
das Hase Gismo tüchtig die Meinung geigt und er sitzt bedröbbelt
da und lauscht andächtig ihrem empörten Gequietsche und
Gepfeife. Oder ich komme in den Stall und die Fünfe lagen kreuz
und quer zusammengewürfelt, wie Mikado-Stäbchen zusammen und
pennten tief und fest.
Das Besondere, ich setze mich mit einem
Buch zu ihnen ( also vor den Stall) und sie werden nicht wach!!
Aber das Schönste war, als ich in den Stall kam und Gismo und
Onkel Karl liegen in Löffelstellung aneinander in Seitenlage auf
der Hütte die ein flaches Dach hat.
Ich setzte mich auf meinen Stuhl und schaue
diesem friedlichen Bild zu, bis eine neugierige Odo
Meerschwein-Nase aus dem Haus kommt. „ Was machen die da? „
Streck und Reck auf den kleinen Hinterbeinchen. „Uuuii...,
schaut gemütlich aus! – Nix wie hin.
Odo hüpfte aufs Dach , kletterte über Gismo
und quetscht sich in „ Twist-Manier „ zwischen die beiden Hasen.
Und die zwei? Pennten selig und friedlich weiter. Eine
andere Art von Zwergen-Sandwich, aber nicht weniger schön!
J
Natürlich,, wie immer! Hatte ich in diesem Augenblick keine
Kamera dabei. |
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Hasen-Krimi
27.04.2005
Seit knapp sechs Wochen
leben die „Wild-Boys“ bei uns. (Am 20. März sind sie in die
Hasenvilla im Garten eingezogen.)
Die Wild-Boys sind zwei
zauberhafte, cirka 28 Wochen alte, kleine wildfarbene
Zwergkaninchen. Fritzgen ist hell-beige mit riesigen großen
Kulleraugen und Bolle ist fast schwarz. Wie der Name „
Wild-Boys“ es schon sagt, beide sind extrem ängstlich und scheu.
Sechs Wochen!
Und was für sechs
Wochen!! Ohne Tiere muss das Leben entsetzlich langweilig sein.
Wie sich nach kurzer
Zeit herausstellte, waren beide Hasen krank. Bolle hatte eine
kleine Beule an seinem Hinterteil und Fritzgens Rücken war
verziert mit einer festen 11-13 cm langen und knapp 2 cm hohen „
Platte“
Meine Fragen wurden vom
Tierschutz, wo Bolle und Fritzgen herkamen, kaum beantwortet, so
das ich mit dem was der Tierarzt vermutete, die beiden kleinen,
ängstlichen Jungs behandeln musste.
Bolle hat einen Abszess
und Fritzgen hatte mindestens zwei Hämatome.
Im Laufe der letzten
Wochen, gingen bei beiden Tieren die Beulen/ Platten auf.
Ohne die Hilfe einer
lieben Freundin, die eine Tierheilpraktikerin ist, hätte ich die
Zeit bis heute nicht so überstanden. Denn besonders Fritzgen
hat es schwer erwischt. Er hat an seinem ganzen kleinen Körper
jetzt vier offene Wunden aus denen der Eiter nur so sprudelt. Er
ist sehr mager geworden und deshalb habe ich vor ein paar Tagen
entschieden, ihn aus der Zwergenvilla in die Wohnung zu nehmen.
Die Öffnungen, vielmehr das Zeug was aus ihm heraus sprudelt,
erfordert scheinbar alle seine Kräfte. Ein bis zwei Mal dachte
ich schon, das er die Nacht nicht überleben wird. Ein weiterer
Besuch beim Tierarzt ergab, das sie nichts anderes machte, wie
ich Zuhause mindestens zwei Mal am Tag. Wunde frei schneiden
und reinigen und Salbe drauf. Ach ja!! Und noch eine
Aufbau-Vitamin-Spritze, die bei Fritzgen einen Durchfall
auslöste, der zwei Tage dauerte. ( Eine böse Zeit war
das!) In den letzten Tagen, gab es keinen Tag, wo ich nicht
geweint habe.
Aber die Krönung / der
Krimi war gestern!!
Als wir von der Arbeit
kamen, ging ich sofort zu Fritzgen ins Gästezimmer, wo er zur
Zeit sein Domizil hat, und behandelte ihn, machte den Stall
sauber und gab frisches Futter und Wasser. Nach einer kleinen
Pause für mich
J
ging ich runter in die Zwergenvilla und traute meinen Augen
nicht. In der Villa gibt es drei Etagen. Die unteren beiden
Etagen sind gemeinsam bewohnt von meinem Fünftett Hase Gismo,
Hase Onkel Karl und die Meerschweinchen Jacky, Odo und Lilly. In
der obersten Etage lebt Bolle. Aber da war nichts.
Der Stall war leer. Ich
kniff immer wieder die Augen zusammen, durchwühlte das Stroh
und Heu, nahm seine Hütte raus. Doch der Stall blieb leer.
In meinem Kopf machte
sich die gleiche Leere breit. Im Hasenhaus war nichts verändert.
Die Leiter stand an ihrem Platz. Die Türen der Ställe waren fest
verschlossen, nur eine Papprolle( zum spielen) aus Bolles Stall
die lag auf dem Boden. HIER WAR JEMAND!
Und dann ratterten
meine Gedanken. Bolle ist ein junges Kaninchen. Im Nachbarort
wurde ein Kaninchen aus dem Stall gestohlen, wie man uns eine
Woche zuvor berichtet hatte.
Ich sah Bolle schon
eingelegt in Rotweinsoße.
Ich ging ins Haus, wo
mein Dreibein nach meinem Bericht ebenso fassungslos, wie ich
war. Während er in den Stall ging um sich zu überzeugen, das
Bolle wirklich fort war, telefonierte ich unsere Nachbarn durch,
ob ihnen was seltsames heute auf dem Bersch aufgefallen sei.
Dann rief ich meine
Freundin an und erzählte ihr alles und dies ziemlich
tränenreich......
Den Nachbarn war nichts
aufgefallen, nur dass seit ein paar Tagen die Kinder, die unten
im Ort leben bei uns hier oben auf dem Bersch sind, und sich
hier um die Weiden tummeln wo die Pferde, Kühe und Lämmchen mit
ihren Müttern, leben. ( Zwei Weiden davon grenzen direkt links
und rechts an unserem Garten)
Wie soll ich die
nächsten Stunden beschreiben? Sie waren Horror PUR!!
Mein kleiner, kranker,
junger, ängstlicher Hase, der noch gar nicht „ Hase“ sein
durfte in seinem Leben, war weg. Als ich mich gerade dazu
entschlossen hatte, die Polizei anzurufen, da hörte ich
aufgeregte Stimmen vor dem Haus, die mich riefen.
Eine Nachbarin erzählte
mir aufgeregt, das sie einen kleinen dunklen Hasen beobachtet
hatte, der immer wieder durch unseren Garten flitzte. (Sie hatte
sich schon Gedanken um mein Gemüsebeet gemacht.)
Aufgeregt machten
Dreibein und ich uns daran, Hütten/ Fallen im Garten
aufzustellen mit seinem, also Bolles Einstreu aus seinem Stall (
wegen dem vertrauten Geruch )
und mit Futter bestückt. Bei dieser Aktion kamen Nachbarn die
unterhalb von uns leben und erzählten mir ebenfalls von einem
kleinen Hasen, den sie bei sich im Garten beobachtet hatten.
Wir gingen ins Haus
und mir wurde bewusst, wie winzig die Chance war, das wir Bolle
wieder einfangen können. Wenn er seinen Weg ins Tal suchte, dann
würde er nicht mehr zurück finden. Und überhaupt! Würde er in
seiner Angst nicht immer die Flucht ergreifen wollen? Bei dem
riesigen Futterangebot auf den Weiden und in den Gemüsebeeten
hier in der Umgebung, würde er sich wohl kaum locken lassen.
Der Verdacht erhärtete
sich immer mehr, das Kinder „ nur mal „ gucken wollten.....die
Stalltüre öffneten und das mein Panik-Bolle, die große Flatter
gemacht hat.
Ich schwankte zwischen
tiefer Trauer und Resignation und Wut.
Da ging das Telefon und
ich wollte eigentlich nicht ran gehen. Zum Glück habe ich es
doch getan. Denn während des Telefonates ging ich auf und ab und
auch auf unseren Balkon. Und während ich meiner lieben
Bekannten zuhörte, was sie mir in der Bolle-Sache vorschlug,
unter anderem auch vorbei zu kommen mit weiteren „ Fallen“
.......
DA SAH ICH IHN!!
Er hoppelte wie
verrückt in und um unser Beerenbeet herum. Ich hoffe, das bei
meiner Bekannten die Ohren noch dran sind, denn ich habe nach
meinem Mann geschrieen, das man es bestimmt bis nach China
gehört hat.
Und dann habe ich auch
noch einfach das Gespräch weg gedrückt.
Ts.ts.ts....
(Einen lieben Gruß an,
..... du weißt schon;-D )
Wir sind mit Decken und
Netzen bewaffnet runter zum Beerenbeet. Hat eigentlich schon mal
jemand beobachtet, was Kaninchen für eine wahnsinnige
Geschwindigkeit beim Rennen an den Tag legen können?? Ich habe
es gestern gesehen und ich mache mir tatsächlich Gedanken das
unser Aussengehege (9qm) für die Hasen viel zu klein ist.
Bolle flitzte schnell
wie ein Blitz in die Hasenvilla, wir rannten hinterher, was ihn
wohl sehr erschreckt hat, denn er kam wieder raus und umrundete
das Haus, um schnell wie ein Pfeil in den oberen Garten zu
preschen. Das ging so rasend schnell, das wir beide nicht mit
bekommen hatten, ob er die Strasse überquert hat und in Nachbars
Garten verschwunden ist. Mal wieder übermannte mich die
Verzweiflung. Wir würden Bolle niemals fangen können.
Es blieb nichts anderes
übrig als noch die Transportboxen der Katzen gefüllt mit Stroh
und Heu aufzustellen und zu hoffen. Ich setzte mich, so ziemlich
am Ende mit meinen Nerven, auf unsere Treppe im Garten und flennte so vor mich
hin, als Dreibein, der im Keller war, plötzlich aufgeregt meinen
Namen rief.
Bolle war im Keller!!
Er war in den Keller
gerannt und versteckte sich zwischen Dreibeins Werkzeug.
Alles andere war ein
Kinderspiel und ihr lest richtig.
Bolle ist wieder
Zuhause!
Und es geht ihm gut!
Was für ein Krimi.
(Wie man also lesen
kann, auch mit Hasen wird es niemals langweilig.)
Noch einmal einen lieben Dank, an alle die
Menschen die Bolle und uns geholfen haben. |
HASEN -KRIMI Teil II
Der Tag danach ( 28.04.2005)
Guten morgen XXXX, Hallöle YYYY,
heute kann man ohne Übertreibung behaupten,
das die Ereignisse von gestern, niemanden von den
Berschbewohnern " unberührt " gelassen haben.
Wir sind alle fix und foxi und zumindest bei Thomas und
bei mir, sitzt der Schreck noch tief. Die
Hunde-Mädels liegen völlig erschlagen und schnarchend in
ihren Körben, die Pennbrüder. Meine Knie sind ganz weich
und mein Kopf ist schwer, von den vielen Tränen gestern.
Und Dreibein war heute morgen ausgesprochen liebvoll mit
mir. Er war um 6 Uhr im Stall und berichtete, das Bolle
schläft. = AHA! = :-)
Die Hunde hatten in der Nacht Durchfall. Zu allem
Unglück nicht zusammen, sondern in liebevoller "
Abwechslung " von cirka einer halben Stunde. :-)
Die Kater waren extrem schmusig und Rudi wollte sogar
unter die Decke und das, obwohl er sonst normalerweise
in den Nächten "On Tour" ist.
So war ein ständiges Kommen und Gehen in unserem
Schlafzimmer. *grins*
Thomas ging drei mal mit Pauli raus und ich vier mal mit
Cara und die Katers immer mit dabei ;-)
Heute morgen hat mich Thomas schon von einem Kunden aus
angerufen.
Er bat mich darum, die Hütte aus dem Stall zu nehmen und
kündigte an, das er mit mir wegen unserem Außengehege
sprechen muss.
Auch er war wohl scheinbar so ziemlich erstaunt darüber,
was Bolle für eine Kraft und Geschwindigkeit gestern
entwickelt hat.
Scheinbar hat er auf der Fahrt zur Arbeit und zum Kunden
viel nachgedacht.
Ich halte es so gut wie unmöglich, das sich Bolle
irgendwo durch quetschen kann ( eine winzige ein cm
breite Lücke an der Decke )
aber ich denke mal, das ihm, also Thomas, ebenso wie
mir aufgefallen ist, was wir gestern für ein
unbeschreibliches Glück hatten.
Unsere Chancen Bollre wieder zu bekommen, entsprachen
einem Sechser im Lotto.
Ich habe heute morgen alles aufgeschrieben.
Und beim nieder schreiben, hat bei mir wieder das
Zittern begonnen.
Wir haben uns durch die intensive Betreuung der Hasen,
sehr an sie gewöhnt.
QUATSCH!!
Wir haben sie lieb.
So ist das!!!
Fritzgen bekommt heute noch mal von mir die Krusten
aufgeschnitten.
XXXX, die Beulen sind sehr flach, aber wieder
verkrustet.
Ich bin sehr froh, das ich gestern ZUERST ( vor dem
Krimi ) unser Fritzgen versorgt habe. Ich glaube
nachher hätte ich es nicht mehr gekonnt.
Vor allem nicht mit meinen weichen Knien und meinen
zitternden Händen.
Übrigens hat Fritz GUT gefressen :-)
Tschaaa!
Und jetzt zu Bolle. Der sitzt in seinem Stall und schaut
mich an. Seine Öhrchen spielen, während er mich
anschaut.
Er hat alle Leckerlies verputzt, aber kaum Nassfutter.
Ein kleiner Spitzbube
ist er.
Und heute ist er , als
ich die Hütte raus genommen habe, das erste Mal, nicht
wie Irre im Stall herum gesprungen.
Seine Beule am Pöbbes
ist flach und fast leer.
Ich habe mir überlegt
ein Schild zu machen und es in den Stall zu hängen.
Ein gemaltes für
Kinder, bezüglich des Öffnens der Stalltüren.
Mal schauen.
Da ich immer versuche,
Tiere den Kindern " nahe " zu bringen, muss ich mir was
einfallen lassen für den Fall, wenn ich nicht da bin.
Ob es was nützt, weiß
ich natürlich nicht.
Aber irgendwas muss ich
tun, um meine Tiere zu schützen.
Ich bin euch beiden
sehr DANKBAR!
Ihr wisst schon.
Liebe Grüße
Eure
Jo
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Wild-(Hasen-) Boy
und ich
!!
22.11.2005
Unser Bolle- Hase,
ist ein bildhübsches Kerlchen geworden. Aber leider ist
er trotz all unserer Bemühungen immer noch sehr scheu.
Durch die
bittere Kälte , die wir hier seit Tagen und Nächten
haben ( teilweise -7 Grad in den Nächten !! )
habe ich im
Hasenstall wieder die Rotlichtlampe aufgebaut und die
Fronten mit schweren Wolldecken abgehangen,
Wolldecken
noch aus Omas Zeiten !! die man heute gar nicht mehr
kaufen kann.
Die
Rotlichtlampe ist rund um die Uhr an , weil sogar
tagsüber durch den scharfen Wind hier frostige
Temperaturen sind
Dadurch
leuchtet die Hütte zwar wieder wie ein " Puff " über
das Tal , aber das ist uns egal ..... :-)
Offensichtlich gefällt unserem
scheuen Bolle die vergrößerte Höhle , die
durch die Decke entstanden ist.
Er scheint
sogar mal richtig fröhlich und viel weniger
angespannt.
Gestern war
er mit Meerschweinchen
Jacky im obersten Stall und mümmelte hinter
der Decke versteckt am Heu rum , als ich die Decke
abnahm. ( der Stall der in meiner Kopfhöhe ist! )
Bolle
schaute ein wenig verwirrt und erstaunt.
Ich öffnete
die Tür
Bolle
machte zwei Hüpfer in meine Richtung
Ich schaute
erstaunt
Bolle
schnupperte meinen Kopf an, mit nur cirka 2 cm Abstand
Ich
erstarrte
Bolle
erstarrte ...
Bolle:
"Uuuuaaaaah dieser Jo-Mensch
! Huch! "
Jo:
*Uuuaah, dat Bolle schnuppert mir ! Huch! *
Er, wie
auch ich, legten LANGSAM den Rückwärtsgang ein und
beäugten uns ein paar Sekunden kritisch....
bis wir
beide ; Er in
seine Hütte ( zu Jacky ) ; Ich
aus der Zwergenhütte (zu Thomas) verschwanden.
KLAR!!
Wir hatten
ja beide was zu berichten :-)
Nichts weltbewegendes, aber anbetracht dessen,
das dieses Häsgen, wirklich sehr scheu ist schon ein
toller Fortschritt. Ich freue mich sehr darüber.
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Vergessen ??? 11.01.2007
Heute ist ein weiterer
Tag ohne Bolle. Ein weiterer Tag in Gedanken um die Zwerge.
Ein weiterer Tag, wo ich ein wenig mehr zu Ruhe komme.
Ich gebe zu, das ich
gestern noch sehr " wackelig " war. (körperlich , wie auch
seelisch )
Ich denke aber , das
dies normal ist.
Für mich ist es
irgendwie seltsam.
Die Tode der Zwerge
hinterlassen bei mir natürlich deutlich das bittere Gefühl
der Selbstzweifel.
Aber ganz , ganz
schmerzhaft ist es dieses unwirkliche Gefühl zu haben, das
sie vergessen werden.
Natürlich ist es so,
das meine eigenen Zwerge für mich ein Gesicht bekommen
haben. Ich habe ja mit ihnen zusammen gelebt. Und das ist
völlig normal.
Aber was es mir so
schwer macht ist , das es tausende Kleintiere gibt die "
vergessen " in ihren Käfigen leben. Wie gesagt; sie
leben.....
Im TH Kürten sind ein
ganzer Haufen Kleintiere.
Es sind teilweise Texte
dabei geschrieben wie ; ..man hatte keine Zeit mehr für sie
...sie machten zu viel Arbeit .....und und und ....
Es mag sich verrückt
anhören,
aber wenn sogar lebende
Tiere / Lebewesen so viel Nichtbeachtung -- ich weiß nicht
wie ich es ausdrücken soll.
Ich will nicht , das
meine Zwerge vergessen werden. Sie waren einzigartig, jeder
auf seine Art.
So wie alle Tiere
einzigartig sind. Man muss nur hinschauen.....
Dies als Gedankenumriss.
An meine Freundinnen!!
Ich danke euch für die
letzten Tage sehr. Eure Gedanken die bei den
Kleintieren waren und bei mir .....
Mit euch habe ich
das Gefühl , das die Kleinen einen Platz haben.
Das ist ein großer
Trost für mich.
Mehr als eine Umarmung
es je gekonnt hätte.
Eine Umarmung ,
die ich wahrscheinlich gar nicht zugelassen hätte.
Es ist schön, das es
euch gibt.
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Ein kleiner Stern am Himmel
Ein kleiner Stern am Himmel,
ich sah dich heute steigen. .......
Nichts mehr hielt dich hier
auf Erden und bei mir.
Wenig hab ich dir gegeben,
gefehlt hab ich an dir.
Vielleicht- NEIN- sicher der Grund das war,
das du jetzt nicht mehr da.
Ein kleiner Stern am Himmel,
ein großer Stern in mir.
Ich kann es dir nicht sagen,
......wie sehr,
sehr das du fehlst mir.
In Erinnerung an Bolle, Fritzgen, Odo, Gissi und Jacky und seit
dem 02.07.07 der kleine Anton.
Jo
Januar 2007
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Neue Berschbewohner. 25.06.07 Meerschweinchen Lilli
hat Gesellschaft bekommen :-) Ein Böckchen namens Ernie
und seine Freundin Berti, haben Einzug
gehalten. Lilli lebte ja über ein halbes Jahr
nach Odos Tod alleine im Stall. Als die zwei neuen
hinzu gekommen sind , da habe ich meine Lilli
wieder erkannt. Die Zusammenführung ist
super verlaufen. Lilli hat alle an die Wand
gequatscht. :-) Wie in alten Zeiten *lach*
Ernie und Berti sind sehr zahm und lieb.

Auch hatten wir Anton aufgenommen. Ein zauberhaftes , kleines
Kaninchen - Männlein.
Aber Anton ist letzten Montag , also am 02.07 gestorben. Er
hatte Kaninchenpest----- Myxomatose. Wir haben ihn einschläfern
lassen. Eine verfluchte Krankheit.
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Diese Website wurde zuletzt aktualisiert
18.08.08
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