Auf der Arbeit haben wir viel zu tun.
Darüber sind wir froh, auch wenn wieder leichte Hektik
eingekehrt ist und nicht nur dort, sondern auch in unserem
Familienleben. Die Vierbeiner sind abends ebenso kaputt wie wir.
Schön anzusehen, wie sie ihr Futter mitverdienen
J
Die Kater bekommen nach wie vor ihre
Schmuseeinheiten und der große Hundegang von einer Stunde wird
streng eingehalten ( neben den 2-4 kleinen Runden!) Und doch so muss ich gestehen wird
manchmal nicht gespielt oder geschmust, wenn die Hundeweiber es
wollen. Auch das Training mit Hundespielen und sogar Caras
Massage wird zur Zeit ein wenig vernachlässigt.
Diese Nachlässigkeit unsererseits ist den
Mädels deutlich anzumerken, da sie jeden Besuch und jeden
Fremden bestürmen in Aufregung und mit Hundecharme, als wenn
diese das Ei des Kolumbus erfunden hätten. Wenn sie sprechen
könnten, so bin ich sicher, würden man sicherlich hören „ Schmus
mich, schmus mich, ich werde hier so vernachlässigt“ !
Folgendes ist heute passiert!
Ich war heute ein wenig unter Druck, da wir
über Karneval 8 Schaltschränke bauen müssen und ich eben für
diese die Kennzeichnungen drucken / plotten muss. Das sind ein
paar tausend Nummern und es nervt gewaltig. Rattatataaa ,
rattatataaa ( Ich habe einen Schädel bis nach Rom )
Die Hunde schliefen tief und fest auf ihren
Plätzen! ( Beneidenswert seufz )
Von unserer Nachbarfirma ging ein Kollege
vor meinem Fenster vorbei, als es anschließend klingelte. (
Haben ein gutes Verhältnis miteinander auf dem Gewerbehof) Die Hunde verschreckt hoch mit WAU , WAU ,
WAU inklusive Überschlag und zur Tür. Wusel, wusel und Gekläff
Ich in dem Glauben es sei Tilo der
Dachdecker, (eben dieser Kollege der an meiner Fenster vorbei
gegangen war), öffnete mit Schwung und einem breiten Grinsen im
Gesicht die Tür mit den Worten: „ Dä siehste , mich kläut ouch
su schnell keener!„
Uuuuuuuuuuuuuuuuuuuups!
Dort standen zwei Herren umzingelt von
Pauli und Cara, eingehüllt im herrlichsten Gebell!
Und sie standen da ziemlich ratlos, während
ich in der Zwischenzeit hold errötete.
„ Verzeihung, ich dachte sie wären jemand
anderes und die Hunde tun nur so als ob, sie beißen nicht „
stammelte ich.
Beide Herren grinsten mich an und nannten
mir ihre Namen.
Die Hunde bekam ich nicht zu fassen und sie
benahmen sich schändlich.
Bitte, bitte schmust mit uns !
Bääch.
Meine Nerven die inzwischen zu zerreißen
drohten, spielten nachlaufen und trotzdem gelang es mir die
Situation gelassen zu meistern. Ich bat die Herren höflich in
das Büro. Die Hunde wuselten weiter in Aufregung.
Ich brüllte die Hunde zu Ordnung!
„ REIN HIER, SOFORT !!!!!!!!!! „
Die Herren, wie die Hunde gehorchten
innerhalb von Sekunden! J
( Was mir aber im ersten Augenblick nicht „
wirklich „ aufgefallen ist!)
Im Büro ein scharfes: „ SITZ „ .........
Und alle Vier setzten sich! ( grins ) (
Zwei Vertreter + zwei Hunde) Und Ruhe war eingekehrt.
„Meine Herren, was kann ich für sie tun?“,
flötete ich gelassen, während ich das lästige Übel Pauli im Auge
behielt und mir eine Zigarette anmachte. ( Hätte ja auch jemand
vom Finanzamt sein können J,
da braucht man schon ne Stütze.)
„ Wir sind von der Firma XXX und wollten
uns vorstellen“ hörte ich zaghaft.
Näääääää, neee?
Ohne Termin? Ich nicht dumm, ( nach Anbiederung und
blabla!) „Nun dann meine Herren, es besteht kein
Interesse und ich bedaure es, im Augenblick keine Zeit zu haben.
Eine Terminabsprache wäre günstig gewesen! Meine Hunde müssen
jetzt Pipi!“
Beide Mädels bei dem „magischen“ Wort auf,
zu dem Haken wo ihre Leinen hängen.
Wusel , wusel und winsel!
Ich; völlig cooool und bedauernd: „ Sie
sehen es selbst!“
Mit der Bitte, nach vorheriger
Terminabsprache noch mal vorsprechen zu dürfen, verabschiedeten
sich die beiden Herren, während ich den Hunden die Leinen
anlegte. Einer von ihnen versuchte es mit Humor.
Auf unserem „Besuchertisch“ liegen drei
gute Bücher über Hunde und deren Erziehung, die mir von einem
lieben Menschen geliehen worden sind und die ich per Post noch
zurück schicken will/muss.
„ Oh! Erziehungsbücher für Hunde! Aber sie
haben ihre Hunde doch gut im Griff!“ Lächeln seinerseits
Meine Antwort!! „Ja, sind ganz tolle Bücher!!“
Und übrigens! So was gibt es auch für
Vertreter! Grinsen meinerseits
Bedröbbelte Gesichter bei den Herren.
Hat mir dann doch irgendwie leid getan
Aber lustig war´s schon!!
J
September 2009
DANKE an
die TA-Praxis Dr. Bücheler
Manchmal
gibt es dann DOCH Wunder
Der
Engel, der uns am 24.09.2009 nach einer schweren OP zum zweiten Mal
geschenkt worden ist.
Meine Cara
Wir danken von ganzen
Herzen, der Tierarztpraxis Dr. Bücheler aus Engelskirchen (Herrn Dr.
Bücheler, und den Tierärztinnen Frau Kosiek und ganz
besonders Frau Balg) für
ihr Einfühlungsvermögen , ihre Aufrichtigkeit !!!!!!! und ihr Bemühen
um uns Menschen und natürlich um unseren Engel Cara!)
Auch ein Dankeschön, an
alle Menschen die an Cara in der letzten Woche gedacht haben.
Es hat geholfen und zu einem Wunder (
an das wir selbst nicht
geglaubt haben) geführt!
Einen Tag vor OP
5 Std. nach OP
Cara FIT , das Rudel
als Chefin wieder anführend, voller Spaß und Freude .
(04.10.2009)
Wir können es immer noch nicht glauben.
Hier eine kleine
Samstagsgeschichte.
(September 2005)
Durch die
hohe Luftfeuchtigkeit und den vielen Regen habe ich
alles Locken. Ich sehe aus , wie ein zerrupftes
Sofa.
Zu allem Überfluss hatten
wir heute einen Stromausfall, der was länger
gedauert hat. So ist das schon einmal auf dem Lande
:-)
Also war nur Katzenwäsche
angesagt...was Thomas schon eh hassen tut, wenn er
sich mit kaltem Wasser waschen muss.
Da wir hier nichts
arbeiten konnten, also auch keine Brettchen sägen
für die neuen Fensterverkleidung sind wir auf
nach Gummibach zum Praktiker und anschließend zum
Fressnapf.
Und das
alles ohne Kaffee!!!!!!!!!!
Himmel war ich schlecht
gelaunt :-)
Dafür staunte ich dann
nicht schlecht wegen dem Herrn Dreibein.
Der Mann der zumeist
missgelaunt hinter mir hertrottet beim shoppen ( was
für ein Wort )
wuchs im Fressnapf über
sich hinaus.
Die Hundedamen waren dabei, was
eigentlich gar nicht geplant war. Aber wo sie nun
mal dabei waren , haben
wir
Anpassprobe für die
Hunde- Autosicherheitsgurte im Fressnapf gemacht.
Verkäufer standen um uns herum, weil die Hündchen ja
so niedlich sind und verteilten hier Leckerleins und dort ...... Pauli wuselte von einem
zum anderen und holte sich Streicheleinheiten für
die nächsten 10 Jahre ab.
Ein Mann kam vorbei und
schaute Pauli versonnen an. " Wo haben sie diesen
Hund her?", fragte er mich. Und Pauli zeigte sich
von ihrer besten Seite. Schmus und Spiel...
Währenddessen erzählte ich Paulis Geschichte. Mal
nebenbei; der Mann lag inzwischen mit Pauli auf dem
Boden und gab Spiele- und Schmuseeinheiten zurück.
Irgendwann ging er weiter in den nächsten Gang.
Pauli, ihres Zeichens Charmebolzen bei der
männlichen Gattung war ganz unglücklich. Im
Eckspiegel an der Decke konnte ich den Mann im
Nachbargang sehen und ich erkannte das er ebenso
unglücklich war. In Gedanken stand er da rum, bis er
sich wieder auf machte in unseren Gang zu
kommen. Ohne Worte hockte er sich vor Pauli
hin und meinte während er sie streichelte:
"Dich vergesse ich nicht!" Wir waren sehr bewegt und
nebenbei bemerkt; die Verkäuferinnen auch, was zu
noch mehr Leckerleins führte ( für die Hunde! :-) )
Cara zog es immer
zu den offenen Fütterkörben hin ( wo man per Kilo
sich selber die Leckerleins abwiegen kann )
Die Gurte mussten passend
gestellt werden. Für den dicken Hund mal größer (
in M ) mal kleiner ( in L ) --welcher passt nun??
Für den Wuselhund war es
ein Spaß den Kopf durch die Beinschlaufe zu stecken
, das Bein durch den Bauchgurt....in all dem
Gewusel noch andere Kunden die um uns herum standen
, die wissen wollten von welchem " Züchter " Pauli
denn wäre und was für eine Rasse sie sei......
Himmel !! und das alles
ohne Kaffeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee!!!!!!
Ich war mit den Nerven
nach einer halben Stunde fix und am Ende , das ich
beinahe vergessen hätte zu bezahlen *schäm *
Und dann haben wir
bezahlt und da habe ich die Hunde im Geschäft
vergessen, die wirklich die Stars im Fressnapf
waren.
Nur so viel. Heute
bekommen beide kein Futter mehr.
Und ich??
Ich habe endlich meinen
wohlverdienten Kaffee und von Thomas das Versprechen
das er beim nächsten " shoppen " auch bei mir ganz
furchtbar brav und geduldig sein wird. *grins *
SCHNEEEEEEE!! 26.11.2005
Unglaublich! Wir sind
eingeschneit.
Und noch unglaublicher ist es , das wir neben Wasserratten
wohl scheinbar auch noch Schneehasen haben. *lach* Dreibein und
die Hundemädchen machten sich heute zu Fuß zu unserem Bäcker
auf. Schließlich wollte ich Brötchen zum Frühstück.
Mit dem Auto sind das keine 5 Minuten, allerdings mit zwei
Zappelhunden und bei Schneesturm wurden die Brötchen
sauer verdient, nämlich mit einem eineinhalb Stunden langen
Spaziergang dorthin.
Pauli stellte den Weltrekord in Hüpfen auf und Cara hat
Muskelkater in der Nase vom vielen Schnee umbuddeln .....oder
besser gesagt umpflügen. Beim Bäcker war das " Hallo "
groß. Denn Pauli sieht mit ihren Schneebommeln in ihrem
Drahthaarfell einfach niedlich aus. Jetzt liegen die
Putzis völlig erledigt in ihren Körben, frisch gefönt und
gekämmt, ohne zu ahnen , das wir gleich noch einmal eine Runde
drehen. Und wer weiß ? Vielleicht machen wir noch ein paar
schöne Bilder. Bilder auf denen man sieht, wie unbeschwert und
glücklich Tiere sein können. Bilder auf denen man sehen kann,
wie unbeschwert und glücklich WIR sein können. :-)
Tante Cara, Pauli und ich ....
Hollla!! Da bin ich, dat PeeWee!
Ich bin zwar eine Polin, aber sehr lernfähig, deshalb
kenne ich schon viele Worte die mein Frauchen so spricht. :-)
Was für eine Woche, und wie fühle ich mich wohl hier.
Das Schönste ist die Tante Cara. Mit ihr möchte ich ständig
knuddeln. Auch wenn ich schon festgestellt habe, das sie auch
sehr brummig sein kann. Wahrscheinlich bin ich ihr ein wenig zu
wild. Aber sie sagt es mir dann immer unmissverständlich. Auch
weiß ich jetzt, das sie beharrlich auf ihr Körbchen besteht.
Schon zwei Mal ha sich mich dort raus geschmissen. Aber nicht
nur mich, sondern auch dat Pauli. Hö hö hö ....
Aber ansonsten ist Tante Cara ne ganz Liebe. Wenn Pauli schlecht
gelaunt ist, liest Cara ihr die Leviten und auch sonst
achtet sie sehr auf mich.
Pauli und ich, ja wir beide sind zwei Feger. Pauli spielt
genau so gerne wie ich. Auch wenn ich ihr noch viel beibringen
muss, denn sie weiß bei manchen Dingen nicht, wie spielen
richtig geht. Aber auch sie ist sehr klug, das sie sehr schnell
lernt. Kein Wunder, in ihr ist ja auch ein Dackel drin.
:-) Ein Dackel auf zu hohen Beinen, genau wie bei mir.
Ebenso, wie sie die gleiche Ausdauer hat. Zwei Stunden gehen weg
, wie nix.
Oder sollte es so sein, das ich "seltsam" spiele? Meine
Menschen grinsen immer ganz breit, was mich anfangs ein wenig
bange gemacht hat ( Huui so viele Zähne!) Also sie grinsen ganz
breit und das nur, weil ich Sprünge wie ein Reh mache, mit
meiner Pfote schubse und mit den Hinterbeinen scharre.....Was
soll daran so lustig sein?? Nun, sie finden es wohl niedlich!
Auch wird gekichert, wenn ich unter dem Sofatisch verschwinde
und nur mein Hinterteil platt wie ne Flunder noch herausschaut.
Das geht nun mal nur so, das man die Beine fest, links und
rechts auf den Boden presst.
Die Kater sind eher gemütlich. Und ich habe schon gelernt,
das sie keine Hektik mögen. Wenn ich ganz brav bin, darf ich
sogar bei Kater Tom schlafen. Das ist schön, denn er ist schön
kuschelig warm.
Besonders mag ich den Menschen mit dem Balken im Gesicht. Die
Dosine nennt das Schnauzbart. Der tut ebenso wie die Kater ,
ganz desinteressiert, aber als ich krank war massierte er
mir meinen Brustkorb und ich durfte unter seiner Decke schlafen.
Ja, ich war schlimm krank und alle waren sehr aufgeregt
deswegen. Aber niemand hat bedacht, wie zäh so eine polnische
Dackeline wie ich es bin , sein kann.
Ein wenig doof war es, das mein Frauchen auf mich mächtig böse
war. Das war letzten Dienstag bei meinem Ausflug auf die
Pferdekoppel. Ich darf seitdem nicht mehr ohne Langlaufleine
raus. Warum versteht die nicht, das der Geruch einfach zu
verführerisch war?
Auch darf ich nicht alles und jeden anbellen. Dann
schaut sie mir in die Augen und sagt sehr streng " NEIN" . Doof
ist das.
Jedoch schön ist es wiederum, von ihr so richtig durchgeknuddelt
zu werden und auch wenn sie lächelt.
Ich habe hier übrigens meine eigene Ecke mit zwei Näpfen. In dem
einen Napf ist immer was drin, der andere wird zwei Mal am Tag
gefüllt. So was kenne ich überhaupt nicht und ich habe mich
anfangs sehr gewundert, das hier niemand an meine Sachen geht.
Im Tausch dazu, darf ich aber auch nicht an die Näpfe der
anderen gehen. Aber das ist O.K.
Einfach irre ist es mit meinen beiden Freundinnen zu spielen.
Hier gibt es einen Korb mit vielen Spielsachen den wir meistens
ausräumen und je nach dem was uns gerade gefällt, uns
untereinander abjagen. Das ist ne Gaudi.
Heute waren wir im Wald einen Tannenbaum kaufen. Ich durfte
zwar nicht von der Leine und die Hippie-Kühe anbellen
durfte ich auch nicht, aber es hat so Spaß gemacht mit
Cara und Pauli gemeinsam alles zu erschnuppern.
An der Tannenbaumschonung gab es dann lecker Würstchen. Aber
leider auch viele Leute, die dort auch Glühwein tranken.
Irgendein Gesöff, was die Menschen mögen..... Ich habe diese
Menschen , auch wenn sie mir sehr unheimlich waren nicht
angebellt und erhielt viele Streichler und Leckerleins von
meiner Dosine. Auch habe ich auf meinen Namen gehört und lief im
Wald wenn Dosine PeeWee rief, immer wieder zurück. Auch da
gab es einen Haufen Leckerleins für. Ich glaube Herrchen und
Frauchen waren sehr zufrieden und froh.
Und jetzt?
Jetzt schlafen Cara und Pauli schon eine Weile und ich denke ich
lege mich ein wenig zu ihnen.
War ja alles soooo aufregend.
müdbin
Eure PeeWee
Drei Wochen mit
unserer PeeWee. 30.12.2005
Heute vor drei Wochen kam sie zu uns.
Unser kleines braunes Reh, das Peeweenchen
J
Das waren für alle Familienmitglieder
Wochen voller Ereignisse, Aufregungen, Überraschungen, Freude
und Glück.Das PeeWee sofort nach ihrem Einzug sehr krank wurde,
habe ich schon berichtet. Schlaflose Nächte mit Sorgen und
Pflege waren die Folge. Allerdings ist das alles schon
vergessen. Denn mit ihrer Genesung kam die wahre PeeWee auf dem
Bersch an. J Ein
junger Hund voller Freude, voller Übermut und Tatendrang, voller
Neugier und Spieltrieb. Bei all dem ist PeeWee ein fröhliches,
sehr freundliches Hundemädchen, das Hasen und Katzen zum
schmusen gerne hat. Von Pauli und Cara ganz zu schweigen.
Cara ahnt es scheinbar noch nicht so
wirklich, aber sie ist „Mama“ geworden oder zumindest „Tante“.
Und das Pauli muss spielen! Ob sie das will oder nicht.
Hi hi hi ….PeeWee ist genau der Hund,
der in die tierische Lebensgemeinschaft auf dem Bersch hin
gehört. Sie scheint zwischen Pauli und Cara zu vermitteln mit
ihrer unbedarften Art. Cara spielt viel, viel mehr und Pauli
lernt gerade wie man richtig mit Artgenossen umgeht.
J Manchmal wird hier
über Stunden gespielt und getobt und das durch alle Räume, das
die Wände wackeln. Und dann plötzlich, ...dann ist Ruhe. Alle
schlafen den Dornröschen-Schlaf. Friedlich! Und wir Dosenöffner
kommen aus dem dümmlichen Grinsen gar nicht mehr raus.
PeeWee ist sehr aufgeweckt, fast wie ein
kleiner Welpe. Sie schien überhaupt nichts zu kennen!
Dementsprechend werden Schuhe beschnuppert, Taschen, der
Backofen, auch die Steckdosen und der Fernseher. Die
Holzschrankknöpfe hat sie zum Fressen gerne und auch die
kleinen und großen Überraschungen die sie so im Katzenklo
findet, erwecken ihre Begeisterung.
Und Schnee. Schnee ist das ALLERGRÖßTE,
was so einem kleinen Hund geschehen kann. Jeder Zentimeter muss
untersucht werden, denn darunter könnte ja was ungemein
wichtiges versteckt sein für so einen kleinen PeeWee Hund.
J PeeWee lernt enorm
schnell. Es ist unglaublich, wie schnell sie Sitz, Nein, Pfui,
Komm..... gelernt hat.
Zur Zeit versteht sie unsere Kater
nicht. Denn die haben zwar nichts gegen PeeWee , aber je mehr
sie sich um diese Katzenbande bemüht, um so mehr ignorieren sie
die PeeWee. Ihr wisst schon. So wie Katzen das dann machen. Es
wird stumm und hoheitsvoll geguckt und dann sich unendlich
langsam von PeeWee abgewendet. Das versteht sie nicht und dann
wirft sie sich vor den Katertieren auf den Rücken. Oder wetzt
mit den Hinterbeinen auf dem Teppich. Und wenn das alles nichts
nützt, dann wird gewinselt. Die Kater ignorieren sie dann, was
PeeWee wirklich überhaupt nicht verstehen kann. Das kann man an
den Falten auf ihrer Stirn sehen.
Es gibt aber auch eine andere Seite
von PeeWee. GUT. Das sie draußen als übermütiger, junger Hund
sich noch nicht so gut abrufen lässt, das ist verständlich. Das
sie in den ersten Tagen alles was sich bewegt hat anbellte,
mit einem Kamm über den ganzen Rücken, und das bei Blätter die
sich bewegten oder Nachbarn die in ihren Gärten waren, das
verstehen wir auch. ANGST! Pure Angst. Aber, das sie bis heute
noch sehr misstrauisch bei Händen die sich ihr entgegen
strecken, den Kopf einzieht, dass ist schon sehr schwierig.
Schon alleine wegen der Leckerlein –Vergabe. Keines unserer
Tiere wurde jemals geschlagen.
Und doch schreckt PeeWee immer noch
zurück. Auch wenn man sie streicheln will. Ich habe mal gesagt
und die These vertreten, das wenn ein Tier voller Vertrauen bei
einem Menschen oder neben einem Menschen schläft, dann hat man
den ersten Schritt erreicht.
PeeWee belehrte mich und meine
Erfahrungen mit all meinen Tieren in meinem Leben, belehrte
mich eines Besseren. Denn PeeWee kann wirklich und das vom
ersten Tag an, einschlafen das man daneben mit einer Trommel
spielen könnte. Es interessiert sie nicht. Überhaupt kommt es
mir oft so vor, als wenn PeeWee vieles von einem Vogel Strauss
hat. Ich verstecke meinen Kopf im Sand und mach die Augen zu
und dann kann mich keiner mehr sehen. Nun, wir arbeiten daran.
PeeWee ist unser Reh. Ein liebes
Hundemädchen.
Aber Cara und Pauli , sie sind.....,
sie sind unbeschreiblich. Kein Neid, keine Eifersucht, kein
Futterneid, nur kleine Hundezurechtweisungen an die kleine
PeeWee wenn sie zu übermütig wird, das ist alles.
Ich bin sehr stolz auf mein Hundetrio.
Ein Brief von meiner Freundin, nachdem
sie die Hundedamen im "TRIO" kennen gelernt hat. :-)
Ich hab schon von PeeWee rumgeschwärmt. Erstens ist sie eine
goldige und
zweitens passt sie haargenau zu euch allen.
Als ich am Samstag sehen konnte, wie es mit Cara, Pauli und
PeeWee ist,
dachte ich: es ist, als ob erst jetzt mit PeeWee das Puzzle
komplett ist.
Ich kann es schlecht ausdrücken: mir kommt es eben einfach so vor,
als sei es
jetzt perfekt.
Und als hätte es genau PeeWee sein müssen und keine andere.
Es wirkt harmonischer, runder als vorher.
Komisch, dabei hatte ich vorher nie gedacht, dass es nicht
harmonisch sei.
Es war doch so schön zuzugucken, wie Pauli und Cara miteinander
rumtoben.
Eigentlich fehlte da nichts.
Auch wenn es Reibereien und Umstellungen unter den Hunden geben
wird, auch
wenn es mal schwierig sein sollte: die Grundkonstellation ist
super!
Premiere
am See mit dem Hundetrio
16.07.2006
Soooo!
Heute war
Premiere!
Nach
täglichen Training im Bach
sind wir
heute morgen um sechs Uhr aufgebrochen zur Brucher
Talsperre.
Ich hatte
ein banges Gefühl im Magen, denn bei so einer First-Time -
Aktion muss man ja mit allem rechnen.
In einem
zumindest bestand Gewissheit!
Die
beiden Lottas oder auch Dackelköpp, sind stur bezüglich
Wasser und hören einfach nicht auf und wenn sie noch so
platt sind.
Das ist
auch der Grund gewesen, warum wir heute auf die Kamera
verzichtet haben.
Und ich
denke mal, wir haben GUT daran getan.
Um 6:20
Uhr waren wir am See. Nach einer viertel Stunde
Waldspaziergang bis zu unserem Badeplatz, die Hunde waren
schon mächtig aufgeregt, ließen sich aber abrufen.
Waren
brav und blieben auf dem Weg, trotz Brutgebiete der Enten.
An
unserer Schwimmecke angekommen, war ich erst einmal sehr
erleichtert , denn es war weit und breit kein Mensch zu
sehen, auch keine Leute die dort in Zelten übernachtet
hatten.
Cara
watete sofort ins Wasser während ich mich noch umzog :-)
Die süße
Maus ist eine wirkliche Wasserkröte geworden.
Pauli
sammelte noch eifrig Stöckchen.
und
Peewee?? Nun PeeWee stand mit großen , fragenden Augen am
Ufer. Schaute abwechselnd auf das scheinbare endlose
Wasser und dann zu uns.
Sah zu
drollig aus, wie ihr Kopf , wie beim beobachten eines
Tennisspieles hin und her ging.
Dann sind
Thomas und ich ins tatsächlich sehr warme Wasser. Thomas
mit vielen Stöckchen bewaffnet und mit Pauli Paddelhund im
Schlepptau.
Ich mit
einer Cara, die inzwischen so ruhig und stetig schwimmt ,
das es eine Lust ist, ihr zuzuschauen.
Ich bin
mit Cara ins tiefere Wasser und machte selber ein paar
Schwimmzüge.
Habe ich
schon einmal erzählt, wie herrlich es ist mit seinem
Seelenhund an seiner Seite gemeinsam zu schwimmen??
Es ist
ein wundervolles Erlebnis!
Voller
Vertrauen zog sie mit mir Kopf an Kopf ihre Runden.
Thomas
schwamm mit Pauli nach Stöckchen.
Und das
war es dann wohl für PeeWee.
Alles
locken hatte zuvor kaum genützt, außer das sie eben mal mit
den Füßen im Wasser stand und ihr tiefes Wuff über den See
hallte.
Aber bei
den Stöckchen da gab es kein halten mehr.
Platsch
!! Mit einem weiten Sprung paddelte sie plötzlich im See
und spielte mit Thomas und Pauli Stöckchen suchen.
Das Eis
war gebrochen und alle drei Hunde hatten Spaß.
Jedoch!!
Während
Pauli und Cara sich hin und wieder eine Auszeit am Ufer
gönnten,
hörte
PeeWee einfach nicht mehr auf.
Sie
schwamm und schwamm und schwamm.
Wir sahen
uns gezwungen , den See selber zu verlassen. Erst da kam sie
hinaus.
Wir
machten eine kleine Pause. Diese sah dann so aus , das wir
für die Hunde am Ufer Bälle und Stöcke warfen.
Aber wir
wollten auch schwimmen.
Und wir
versuchten es , um es sofort wieder aufzugeben. Alle drei
waren mit im Wasser.
Also
musste einer von uns Zweibeinern wieder raus und auf die
Hunde achten.
Ich war
das erste Opfer.
Ich hielt
Pauli und PeeWee fest, während Dreibein ein kleines
Pünktchen am (See)-Horizont wurde.
Und da
passierte es.
PeeWee
riss sich los und sprang in den See unserem Thomas
hinterher.
Ich
konnte sie nicht abrufen und einholen konnte ich sie auch
nicht mehr, denn sie ist irre schnell.
Thomas
kam sofort zurück und fing sie ab.
Und
....als ich dann im Wasser war, Thomas passte am seichten
Ufer auf,
da
tricksten PeeWee und Cara Thomas aus.
Der eine
ging links von ihm in den See und der andere sprang rechts
von ihm in den See.
PeeWee
konnte er gerade noch fangen und halten, Cara nicht mehr.
Ich bin
mein Lebtag noch niemals so schnell geschwommen. Immer Cara
entgegen. Es war eine irre weite Strecke für Cara mit
ihren kaputten Knochen.
Ja!
Ich habe
Angst gehabt.
Aber es
ist alles gut gegangen.
Wie man
es nimmt.
Alle drei
Hunde sind im Wasser NICHT abrufbar.
Besonders
nicht ; wenn es um einen von uns geht! Also um Thomas
oder mich.
Ist das
zu glauben??
Enten mit
ihren Küken, Rehe, Hasen , Vögel , alles ist uninteressant
wenn ich ich sie zurück rufe, aber wenn einer von uns in
See " sticht " ., da ist alles vorbei.
Übrigens
auch Wanderer , andere Hunde auf dem Weg der direkt am See
vorbei führt sind von keinerlei Interesse.
Selbst
wenn Spaziergänger die drei rufen , geht niemand von ihnen
zu fremden Menschen.
Warum
schreibe ich das alles??
Ich bin
ein wenig ratlos.
Einerseits bin ich stolz auf das Weltmeister-Schwimm-*Trio.
Andererseits weiß ich das dieses Verhalten der
Dickköpfigkeit nicht gut ist.
Besonders
Cara wird immer schlimmer.
Trotz der
anderen beiden Hundemädels ist sie absolut fixiert auf
mich.
Einen
Einkauf von 20 Minuten , lässt Cara durch die Katzenklappe
entschwinden und mich suchen. Inzwischen läuft sie sogar
zur meiner Freundin Ulli , die zugleich meine Nachbarin
ist, und sucht mich dort und macht die Leute verrückt.
JAAAA!
Wir haben die Kellertür bearbeitet , das sie besser schließt
( abgesägt)
Aber
offensichtlich bekommt sie die Türe auf.
Trotz
allem !!
Es war
ein wundervoller Morgen.
Mit
unseren Hunden am See.
Im
Augenblick allerdings ; mit drei völlig erledigten
Schnarchnasen ;-D
Mit meiner Cara am Meer/ Elbstrand.
Juli 2005
Schon lange habe ich mir gewünscht, mit den Hunden
mal an das Meer zu fahren. Sie sind so fröhlich hier am Bach
oder am Stausee, das ich es mir sehr schön vorstellte, mit der
Bersch-Fee und dem Pauli-Wusel an einem Sandstrand zu sein
mit Wind und Wellen.
Es blieb nur ein Traum------ bis vor kurzem. :-)
Wir waren bei einer Freundin eingeladen , die hinter Hamburg
in einen schönen Ort gezogen ist. Arbeit hin oder her, wir
machten uns letztes Wochenende mit den Hunden in den hohen
Norden auf.
Die Autofahrt war problemloser wie gedacht, trotzdem
unendlich viele Eindrücke bei Mensch und Tier verarbeitet werden
mussten. Für unsere Pauli war es die erste so lange Fahrt und
für uns die ersten freien Tage ( Urlaub ) nach 5 Jahren.
Die Hundemädchen waren über die vier Tage unglaublich brav
und sie bekamen den Orden 1. Klasse verliehen, mit der
Aufschrift
"Mitnehmbar" :-) Denn auch im Hotel verhielten sie sich
vorbildlich. *stolzbin*
Am ersten Morgen unternahmen wir mit Freunden eine Tour an
den Elbstrand. Es stürmte und es regnete. Der Himmel war mit
tief grauen Wolken verhangen. Und dennoch machten wir uns
auf zum Deich. Schon da reckte meine Cara ihre kleine Nase in
die Luft und ihre Öhrchen flatterten im Wind.
Dann fanden wir ein Stück Sandstrand, wo wir die Hunde
ableinen konnten. Und dann ging es los. :-)
War das mein Hund? Meine Cara???? Wau-Wau!! und sie
spurtete mit allen Vieren in der Luft über den weichen
Sandstrand zum Wasser. Wau-Wau und wieder zurück. Und zu Pauli,
Wau-Wau und zu Hund Sheila Wau-Wau und zu Dreibein und
wieder zurück zum Wasser. Wau- Wau. Hier eine Muschel
entdeckt, Wau -Wau hier ein Stöckchen. Auf Pauli
anstürmen Wau-Wau und wieder ins Wasser, danach zurück zu
mir. Wau - Wau........Das könnte ich jetzt immer so weiter
führen. Wau-Wau. Ich habe Cara seltenst so übermütig gesehen und
so zufrieden. In ihrem Gesicht war ein sattes und zufriedenes
Grinsen ( Auch in den Bildern zu
sehen ) Ich schwöre es. :-) Selbst Pauli schien verwirrt über
den ansonsten so behäbigen Cara-Hund. Sie wuselte immer hin und
her mit vielen Fragezeichen im Gesicht. "Hey, das ist doch sonst
mein Ding " - Rrrrrrrrrüüüüwwwöööfff.
Etwas was ich sicher weiß; Cara war glücklich. Ich habe es
sehr deutlich gefühlt. Das war Glück. Jetzt habe ich
diesen Hund schon über vier Jahre und immer noch lerne ich neue
Seiten an ihr kennen.
Unsere Deich-Fee.
Mein Seelenhund.
Eine Geschichte von Cara und den Menschen
Als wir Cara aus dem Tierheim bekamen, war sie
ein extrem ängstlicher Hund. Sie ging so gebeugt, das wir schon
dachten sie hätte einen Rückenschaden. Aber sie wollte einfach
nur klein sein und so unauffällig wie möglich wirken.
Ihre Schwanzspitze war über Wochen so eingeklemmt zwischen ihren
Beinen das sie fast vorne am Hals wieder erschien.
Es war furchtbar. Hinzu kam, das sie scheinbar keinen
Lebenswillen mehr hatte.
Ich weiß das es Quatsch ist, aber wäre eine Brücke in der Nähe
gewesen , ich bin überzeugt sie hätte sich runter gestürzt.
Ich bin in der GLÜCKLICHEN Lage meine Cara mit auf die Arbeit
nehmen zu können
Nach cirka 2 Monaten, war bei ihr eine deutliche Veränderung endlich festzustellen. Der Schwanz wedelte schon mal
und sie kam immer häufiger schmusen. Ich musste zum
Steuerberater nach Köln. Ich beschloss sie mitzunehmen. Ich
liebe meine Heimatstadt Köln und vor allem unseren Dom.
Unser Steuerberater von der Firma ist in der Altstadt und da ich
sehr gerne laufe, bin ich vor der Rheinbrücke aus der
Straßenbahn ausgestiegen, um zu Fuß das herrliche Panorama
zu genießen.
Es hat ein wenig geregnet und Cara und ich machten uns auf.
In der Mitte von der Brücke kam uns ein alter Herr entgegen mit
Mütze auf dem Kopf und Schirm in der Hand.
Cara war neugierig und aufgeregt. ( Von Angst keine Spur.)
Ich war so voller Freude und beobachtete sie wie sie alle ein
bis zwei Meter ihren Kopf durch die Gitter quetschte und freudig den
Rhein beobachtete. Ihr Hinterteil wackelte freudig erregt, als
auf ihm ein Schirm landete.
Der Mann hatte, für mich völlig unvorbereitet, mit seinem Schirm
ausgeholt und hieb ein zweimal auf meine Cara ein.
Es ging alles so schnell und sie hatte Panik, ihr erster Impuls
war über die Deutzer Brücke zu laufen und ich musste dieses
zitternde Etwas in meinen Armen beruhigen. Als ich nach dem Mann
schaute, war er schon in weiter Ferne.
Ich selber war auch fassungslos! SPRACHLOS
Das Menschen so sein können.
Das Ergebnis dieser Geschichte.
Cara war wieder ängstlich und sie zeigte extreme Anhänglichkeit
bei meinem Mann und mir, und jeder und das ist noch HEUTE so, der
mit einem Stock oder Schirm an uns vorbei geht, ist überrascht,
da mein Hund ängstlich stehen bleibt und wartet bis der Mensch
an uns vorbei ist.
Das war unser Erlebnis mit einer Art Mensch
_____________________________
Jetzt die andere Geschichte.
Als wir Cara bekamen, wohnten wir in der Nähe von einem See.
Dort sind wir immer gelaufen.
Und auch wenn Cara sehr ängstlich war, sie zeigte von Anfang an
immer sehr große Muttergefühle.
Kinder sind für sie ganz toll und das überhaupt das Höchste und
auch Tierbabys oder kleine Tiere, wie Hasen oder Eichhörnchen. Sie zeigt soviel Feinfühlig -
und Zärtlichkeit und so deutlich ihr gutes Wesen, das wir noch
heute fassungslos und überrascht sind, wenn wir es erleben
dürfen.
Nun, am See lebten viele Wildgänse. Sie haben sich dort
niedergelassen, einige liebe Zeitgenossen haben noch ein paar
Hausgänse ausgesetzt ( ironisch gemeint ) Ist immer Jubel,
Trubel und
Heiterkeit dort ( Saaler Mühle in Bensberg.)
Wir bekamen Cara im Januar.
Im Frühjahr waren wir wie jeden Tag am See und die Gänse hatten
Babys.
Es war ein schöner Tag und die Sitzbänke waren alle belegt und
viele Menschen waren unterwegs.
Eine Gänsemama hatte beschlossen ihre 5 Babys Schwimmen
beizubringen.
Sie verließ ihr Nest und stapfte in Richtung See, wo sie
unseren Weg überqueren musste.
Sie zockelte los im Schlepptau ihre 5 Jungen und wirklich im
Gänsemarsch. :-D
Ich habe das gar nicht so mitbekommen, bis Cara plötzlich artig
Sitz machte und als ich
an ihr vorbei gehen wollte, sie mich an
der Hose fest hielt. Die Gänsemama ging mit ein wenig Geschnattere mit ihrer Schar vor uns über den Weg und dank Cara
blieben alle Spaziergänger stehen und warteten.
Es war wirklich ein schönes Erlebnis.
Eine Dame stand von einer Sitzbank auf und sprach mich an und
sie hatte Tränen in den Augen und sie meinte, sie hätte noch nie
so was liebes und rührendes gesehen und sie umarmte mich.
Dabei konnte ich überhaupt nichts dafür.
War doch Cara, mein Schaf, das ein wenig Wärme in die Herzen
gezaubert hatte.
Das war unser Erlebnis mit der anderen Art Mensch.
____________________________________
Von der Arbeit aus gehe ich täglich mit Cara in der Merheimer
Heide ein bis zwei Stunden spazieren.
Dort gibt es Liegewiesen und Spielplätze.
Für mich ist es einfach völlig normal, das ich meinem Hundemops
beigebracht habe das Vorgärten, Spielplätze und so weiter
absolut Tabu sind.
Da Cara so ängstlich war, anfangs, habe ich mir ein System
ausgedacht mit Zeichen geben, da sie bei lauten Stimmen und
Schimpfen absolut verstört reagiert hat.
Sie ist nicht dumm und sie kennt die Zeichen, die ihr anzeigen
was verboten ist.
Sie ist NIE auf einem Spielplatz.
Nun, wie dem auch sei.
In der Heide gehen viele Hunde spazieren mit ihren Besitzern.
Unter anderem oftmals in Grüppchen mit mehreren Hunden.
Eines heißen Sonnentages, war die Gruppe wohl ein wenig
überanstrengt (8 Personen 6 Hunde )
und saß auf den Bänken am Spielplatz.
Deren Hunde wie wild auf Cara los( Cara und die Bande kennen
sich/ ich kenne aber die Leute nicht )
Sie tobten und spielten.
Ich gab Cara ihr Zeichen, nicht auf Spielplatz und sie gehorchte
brav.
Die anderen Vierbeiner zogen ihre Runden durch Sandkasten und Co
und animierten Cara immer und immer wieder, aber sie lief immer
nur außerhalb vom Spielplatz rum. ( Mein braves Mädchen! )
Bis mich ein Mann ( irgendeiner der Möpse gehörte ihm ) völlig
wütend ansprach; "Ich solle die Hunde doch spielen lassen u.s.w.)
Ich habe mich bemüht sachlich zu erklären, das Hunde auf einem
Spielplatz für Kinder nichts zu suchen haben.
Da er mich aber schon sofort mit Schimpfwörter
bedachte, habe ich schnell eingesehen, das ich nichts erreichen
kann.
Und das war wieder eine Begegnung einer Art Mensch.
Ich will damit nur sagen,
In allen Bereichen und Gruppen und was weiß ich, wird man alle
Typen und Arten von Menschen treffen.
Manches tut weh, aber manches ist auch schön.
Vertrauen geben und annehmen !
Manchmal frage ich mich echt, warum eigentlich Männer immer
so
" Einbahnstrassig " sehen und denken ??
Dies ist kein Vorwurf jetzt!
Ausspruch Original-Ton Dreibein:
" Was hat sie denn, die Cara? Die mag mich nicht, dabei tu ich ihr doch
nichts ! "
Ein Geduldsspiel für alle! Ouch für meinereiner.
Ich bekam Thomas nicht in den Köppes rein,
das ER wohl weiß, das er ihr - Cara - nichts tun wird,
aber leider sie es nicht wissen kann.
Thomas nahm das Ganze fast persönlich, zum Beispiel das sie in
seiner Gegenwart ihr Fressen nicht anrührte sich sogar
versteckte, und er wurde fast grumpfig darüber und Cara kapierte
nur......" Der ist nicht gut auf mich zu sprechen! " und
versteckte sich noch mehr, wenn er in den Raum kam.
Auch seine Bemühungen , meinem Beispiel folgend, ständig zu
lachen wenn sie Angst hatte, bedurfte einer Anlernung, denn ich
lachte mit Cara viel,
aber immer ohne ZÄHNE.!! ( Für Hund auch für Katze bedeutet
aufgerissenes Maul eine Bedrohung)
Während Dreibein mit seinen Versuchen Vertrauen zu gewinnen sein
komplettes, schadhaftes Gebiss zur Schau stellte
" grusel"
Himmel war das eine Zeit.
Ein Hund der Angst hatte Liebe und Vertrauen anzunehmen und ein
Ehegemahl der Angst hatte Liebe und Vertrauen zu geben.
Doch dann, knallte der Korken und ich werde den Tag niemals
vergessen!!
Ich stand auf der Terrasse und betrachtete das Ganze von oben.
Und ahnt man wobei?
Bei Dreibeinern liebstes Kind; dem Auto.
Thomas räumte seinen Wagen auf, wischte die Scheiben von innen
und von außen.
Da es ein schöner Tag war, hatte Thomas unsere Cara mit nach
unten genommen. Sie saß da und beäugte das seltsame Schauspiel.
Bis er auf den Sitzen lag ( fast gleiche Höhe wie sie ) und an
den Armaturen wischte. Die Dreibein Füße wackelten draußen
und sie unsere Cara ging neugierig gucken.
Und dann machte sie " Wooou " verhalten und zaghaft aber sie
wackelte mit ihrem Schwanz dabei.
Was soll ich sagen, die Beiden spielten sehr lange , "
verstecken " um das Auto, völlig ausgelassen und voller Freude
bis Dreibein sich auf den Boden setzte und sie lockte.
Und sie kam, ausgelassen und übermütig und sie schmuste mit ihm.
Sie war voller Freude und er auch.
Das werde ich niemals vergessen.
Das war ein halbes Jahr, nachdem wir sie aus dem Heim geholt
haben.
DAS scheint gar nicht, hier hin zu gehören.
Die Zusammenführung zwischen Mensch und Tier.
Ich wollte auch nur sagen, das es dauern kann, aber wenn es
geschieht, es ein ungeheures Glück ist.
Kein Buch der Welt hat ein Rezept für das Vertrauen fassen
zwischen Mensch und Tier. Schon gar nicht zwischen Mensch
und Mensch, wie wir ja alle wissen!"!!!!
Zumindest habe ich noch nie gelesen, das wippende Stinke-Füße
die aus einem Auto hängen, die Angst brechen können.
( kommt lacht mal ! )
Heute sind Cara und Dreibein ein tolles Team.
Es ist, als wenn Caras Angst vor Männern niemals
bestanden hätte.
12.01.2006 Cara und PeeWee.
Ich weiß das dies hier die Cara - Geschichten -Seite ist.
Und dennoch gehört diese erlebte Geschichte genau hier her. :-)
Heute blieb mir die Spucke weg, über ein Bild von
Friedfertigkeit und Toleranz.
PeeWee hat vom ersten Tag an unsere Cara als Tante adoptiert.
Sie animiert Cara mit Pfoten scharren zum spielen,
sie leckt ihr das Maul, zeigt ihr so oft wie es geht ihren
Bauch.
Cara, mein Seelchen, lies es sich vom ersten Tag an gefallen.
Sie zeigte viel Geduld. Mehr noch, sie lies sich auf PeeWee´s
wilden Spiele ein. Zeigte sich gutmütig, wenn sie eingemümmelt
schlief und PeeWee sie so lange mit ihrer Schnauze schubste, bis
sie dann endlich sich gnädig zeigte und mit ihr eine Runde um
den Stoff-Strick zankte.
Das sind schon sehr schöne Erlebnisse für uns! Auch,
das unsere Tante Cara abends todmüde in ihr Körbchen fällt vor
lauter Action am Tag,
ist schön für uns.
Heute!!
Heute habe ich was beobachten können was ich so
unendlich schön fand, das wahrscheinlich keine Worte dafür
ausreichen.
Gerade gab es für alle Futter. PeeWee ist dann immer ganz
aufgeregt und scharrt mit ihren Pfoten. ABER..sie wartet
geduldig bis ihr Napf an ihrem Platz steht. Sie ist der Fünfte
in der Tiertruppe und muss sich gedulden. Nie hätten wir
geglaubt, das sie das akzeptieren würde, so ausgehungert wie sie
war , als sie zu uns kam, aber sie beugt sich inzwischen diesem
Ritual. Und scheint auch ganz zufrieden damit zu sein :-)
Während ich die Näpfe fülle, läuft sie oft zu Cara und leckt
ihr die Schnauze. Oder , wie gesagt, scharrt vor mir
mit den Pfoten.
Vorhin hörte ich aus allen Hundeecken ein fröhliches "
schmatzen" . PeeWee war als erste fertig. Sie lief zu Cara und
leckte ihr die Schnauze. Cara brummte sie weg. PeeWee wartete.
Dann das gleiche Spiel noch einmal. Cara beginnt mit ihr zu
spielen. Legt ihr ihre Pfote in den Nacken. PeeWee legt
sich auf den Rücken .... und
und........ Cara leckt PeeWee den Bauch. Und das über
Minuten. PeeWee hielt andächtig still. Cara legte sich neben
PeeWee und leckte den Bauch. Ein friedliches Bild. Ein schönes
Bild.
Das ist Glück.
Cara ist einfach ein unglaublicher Hund. Vor 5 Jahren hätte
ich es niemals für möglich gehalten, das dieses Hundemädchen
trotz all ihrer Erlebnisse, soviel Sanftmut in sich hat und vor
allem sich bewahren würde. Ich liebe Cara. Mein Mädchen!
Mein Seelenhund!!!!
16.Mai 2006
Wir hatten eine schlimme Nacht.
Offensichtlich hat Cara eine Verstopfung. Und
offensichtlich hat sie Schmerzen. Aber ganz sicher ist es, das
sie jetzt völlig ermattet in ihrem Körbchen liegt.
Kurz nach vier Uhr hörten wir einen Knall. Cara lag
zitternd und völlig steif an allen Gliedern vor ihrem
Körbchen in unserem Schlafzimmer. Ihre Beine staksten hilflos in
die Luft.
Vor etwa 2 Jahren haben wir schon einmal sowas erlebt. Der
TA sagte uns, das sie einen Verschluss hatte. Rohe
Rinderleber half dann den Darm zu entleeren.
Aber damals wie auch heute, saß und sitzt der Schreck sehr
tief. Bei Cara wie auch bei mir.
Im ersten Augenblick, denkt man an alles Mögliche.
Da Cara und ich eine " besondere" Bindung miteinander haben,
fühlte ich ihre große Angst und das OHNE in ihre weit
aufgerissenen Augen zu schauen.
Meine kleine , sanfte Cara. Mein Seelenhund.
Nachtrag: Cara geht es wieder besser.
Ein Brief an meine Freundin.
Mai 2006
Und
meine Cara!
JAAA.
Sie ist so wie sie ist.
Und ich
weiß auch was du meinst mit deiner Schilderung.
Und auch
ich habe manchmal Angst , das Menschen sie verletzen
könnten.
Vielleicht erinnerst du dich an das Nachbarkind , das
mit Steinen nach Cara schmiss nur weil sie nicht zu ihr
gekommen ist und nicht spielen wollte.
Das
Ganze ist über zwei Jahre her und noch heute bellt Cara das
kleine Mädchen an.
Weißt
du?
Hättest
du Cara am Anfang erlebt ( Jan. 2001) , hättest du genau
verstanden was ich mit meinem Gefühl
von "
Selbstmordgedanken bei dem Hund " meinte.
Cara
hatte sich so sehr zurück gezogen, das sie keinen
Lebenswillen zu besitzen schien.
Äußerst
ungewöhnlich bei einem Tier.
NEIN ,
...ich vermenschliche sie nicht. Und auch ihren damaligen
Zustand nicht!!
Es war
wirklich so.
Selbst
Thomas fiel es auf und unsere Vermieter fragten nach drei
Monten nach , ob wir den Hund überhaupt noch hätten.
Sie
machte es wie Vogel Strauss. Kopf in den Sand. Absolut ruhig
und unauffällig sein , keine Aufmerksamkeit erregen.
Ich kann
dir überhaupt nicht sagen , was ich mit dem Hund alles
angestellt habe , um ihr beizubringen , das dieses Leben
schön ist.
Wenn du
demnächst hier bist , muss ich dir mal ein Bild zeigen.
Ich
ertappe Cara heute noch dabei das sie völlig verwundert
über ihr jetziges Glück staunt.
(
Übrigens staunt PeeWee dann mit *lach* --- für sie gibt
es jeden Tag was Neues zu entdecken. Der Unterschied; Sie
will es auch. )
Zuerst
galt es , Cara Vertrauen zu geben.
Vertrauen in Menschen ...ja ..ja ...
Aber
hauptsächlich in sich selber.
Es hat
sehr lange gedauert , das sie in Refrath auf der Terrasse
die Sonne genießen konnte, ohne zusammen zu schrecken weil
eine Gans am fernen See schrie und vor allem--Es war
schwer eine Bindung aufzubauen.
Also ihr
Vertrauen zu gewinnen.
Dann
hatte ich das und ich musste zugleich wieder los lassen.
Die
Terrassen-Erziehung war so schwierig!
Ich
musste dabei sein über Wochen.
Einen
Schritt weiter weg von ihr und sie kam direkt hinterher.
Ganz
langsam ging das , das ich in Sichtweite in die Wohnung
gehen konnte und sie blieb auf der großen Terrasse.
Deshalb
bin ich ja so baff , das bei PeeWee in nur vier Monaten
sich so viel getan hat.
Bei
Cara hat es ewig gedauert.
Und da
ich ja sehr emotionsempfänglich bin , spürte ich auch
sehr intensiv Caras Angst und Unsicherheit.
Warum
schreibe ich dir das Alles?
Damals
in Refrath habe ich alles versucht um Cara das Vertrauen
"in Cara" wieder zu geben.
Und ich
habe oft geweint, weil es so unendlich viele Rückschläge
gab.
Irgendwann habe ich dann begriffen , das Cara dieses
Vertrauen nur in sich und durch sich selber wieder finden
kann.
UND
DANN HABE ICH SIE GEZWUNGEN!
Ich
habe ihr Situationen unter höchstem Stress gegeben, die
sie bewältigen musste. !!!
Scheinbar ohne Beachtung durch mich.
Das war
die Zeit , wo sie zutiefst verwirrt war.
Und ich
dachte schon , ich hätte den Kampf verloren.
Aber
dann zeigte sie Selbstbewusstsein.
Und
jetzt erzähl ich dir was. Das weiß noch nicht mal Thomas.
Auch in
Refrath war ich viel unterwegs in Köln.
Und
Cara war immer mit dabei.
Eines
Abends, es war nach Mitternacht stapften Cara und ich
von der Strassenbahn durch Refrath nach Hause. Wir wohnten
im Wald.
Und der
Weg ging halt durch den selben. Und ein Mann verfolgte uns
mit seinem
Fahrrad und das schön langsam.
Und da
hat Cara das erste Mal reagiert. Sie bellte ihn an.
Ich habe
sie anschließend gelobt und sie freute sich unbändig
darüber.
Ich
glaube da war der Zeitpunkt wo sie Selbstvertrauen gewann.
Heute
ist von dieser Cara nichts mehr zu spüren und auch nicht
mehr zu erkennen.
Sie
liebt ihre einsamen Ausflüge durch den Garten und auch ihr
Berschfeen-Dasein.
Und das
auch im Winter.
Es kann
kaum jemand wissen, was für eine Bedeutung die Bezeichnung
Berschfee für uns hat. ( Ich habe es niemals so deutlich
erzählt ) Denn diese alleinige Wacht von Cara hat für uns
eine ganz besondere Bedeutung und auch vor allem für Cara.
Heute
ist es so , das sie diese besondere Angewohnheit für sich
einfordert.
Würde
ich ihr dies verbieten , wäre es so , als wenn ich die
Kater ins Haus einsperre.
Dies zu
meinem Seelenhund. *lach*
Habe ich
schon gesagt , wie sehr ich sie liebe? :-)
Freude
muss man teilen. :-)
Cara hat von 20,5 kg
auf 15,5 kg abgenommen.
Und heute ist folgendes
passiert.
Wir sind heute morgen
zu unserem Schwimm-Bach.
Cara hat ja kaputte
Knochen wie die meisten von euch wissen ,
und schwimmen ist
wichtig für sie.
Die Lottis ( PeeWee und
Pauli ) sind wie immer , wie überdrehte kleine
Kinder davon gestürmt , Cara freute sich auch , aber
sie trottete wie immer hinter ihnen her.
Im Bach wurde getobt
und gespielt ....die gewohnte Manier.
Cara war heute sehr
selbstsicher. Voller Freude
und Elan ....
Wenn wir dann mit schwimmen fertig
sind , machen die Loddis immer noch mit Stöckchen Heiopei
auf dem Rückweg ...( Loddis gleich Pauli und PeeWee)
Also sie spielen und sind fast
hysterisch ...
HEUTE HAT DAS erste Mal Cara
mitgemacht...
So richtig dolle mit Gebelle und
mit Gebrumm. Mit Laufen und Haken schlagen und mit
allem Pi Pa Po ...
Und dann musste ich irgendwann
heulen.
Denn Cara hat damals in ihrer
Ängstlichkeit zwei Jahre gebraucht , um mal zaghaft
zu spielen .
Sie in ihrer Angst und in - ihrer
-in -sich - Panik.
Ich habe völlig vergessen , das
der Hund nicht nur aus Krankheit besteht.
Das hat meine Seelenfreundin mir
heute bewiesen ...
Und es war schön.
Sehr schön --Ein kleines Wunder
Und ich war sehr glücklich.
Mein sanfter Engel ; Cara . Mein
Seelenhund.
Der Hund wo ich dachte das ich sie
im Sommer , wegen ihrer Schmerzen erlösen müsste.
Wollt ich euch schreiben.
Heute ist ein wundervoller Tag.
Und Cara --
Ich SCHWÖRE ES !!!
Sie lacht die ganze Zeit ....
Sept. 2007
Ein Kundengespräch mit
unserer Pauli.
( Nov. 2003)
Meine zwei Hundemädchen Pauli und Cara kann
ich mit auf die Arbeit nehmen! Das ist Luxus pur, ich weiß und
ich bin täglich dankbar dafür. Unsere Pauli fährt für ihr Leben
gerne Auto, nur ...schön schnell muss es sein! Da sitzt sie auf
der Rückbank und schaut zwischen den beiden Vordersitzen hin
durch , wie alles so vorbeifliegt. Dann ist sie still und brav,
nur ihr Schwänzchen wedelt aufgeregt. Aber wehe, wir stehen an
der Ampel, oder in einem Stau, dann kann der Hund Geräusche
machen die wir niemals für möglich gehalten hätten
J
Nun, es kennt sicherlich jeder die tollen
Freisprechanlagen für Handys. Jedes Geräusch aus dem
Wageninneren wird übertragen. Ahnt ihr es schon? Wir standen im
Stau. Paulihund machte sich in den schrillsten und schrägsten
Tönen bemerkbar. Handy bimmelt. Kunde dran.
Kunde : Kann ich stören:
Pauli: iiiiiiiiiiiiiiiiiuuuuffff
Kunde: Nun gut, ich habe hier ein Problem!
Chef: Habe keine Unterlagen bei mir, sitze
im Auto
Pauli: uuuu uuu uuu uuu uuuu uuuuuu uuu ( Wie in
dem Sketch von Loriot)
Kunde: Bitte?
Pauli: uuuumpf
Chef: Kann ich zurück rufen?
Pauli: Iiiieeeeeck!
Kunde: Ja vielleicht morgen, wenn es ihnen
besser geht.
..................
Das Missverständnis konnte später aufgeklärt werden
ICH; Pauli klage euch mein Leid
Hallo ihr Freunde von uns Vierbeinern.
Hiermit möchte ich mir mal meinen Kummer von der Seele
schreiben!
Ich frage euch, warum ich mit solchen Dosis gestraft
bin?
Wird es gewürdigt, das ich sie mit quietschenden
Spielzeug beschäftige und unterhalte?
NEIN!
Wird es gewürdigt, das ich sie nachts wecke, wenn ich
Pipi muss?
NEIN!!
Wird es gewürdigt, das ich dem Zweibeiner-Besuch mit
Schmusen, Schoßbelagerung und hin und wieder ein
Küsschen auf die Backe, zeige das er gemocht wird?
NEIN!!!
Wird es gewürdigt, das ich brav das Auto bewache,
vorzugsweise vom Fahrersitz aus??
NEIN!!!!
Wird es gewürdigt, das ich meine Näpfe zerknabbere und
durch die Gegend pfeffere, als zarter Hinweis das ich
Hunger habe?
NEIN!!!!!
Und sagt ehrlich, ich kann doch nichts dafür, das mich
der Hunger auch schon mal in der Nacht überfällt!
Ich weine über diese Ungerechtigkeit! *winsel, winsel*
Niemand versteht mich und ich werde sogar gequält!!
Ja, ihr lest richtig!
Gestern am späten Abend fuhr ganz lieber Besuch vom
Bersch wieder Heim.
Da muss man als lieber Hund ja auch Tschüssi sagen, was
ich auch gemacht habe. Aber es regnete in Strömen und
außerdem musste ich kein bisschen Pipi, auch wenn die
Dosis das so gerne gehabt hätten.
Ich kann mich doch nicht zwingen, oder?? Außerdem war es
ekelig nass. Brrrrrrrrrrr.
Um halb 5 Uhr in der Früh meldete sich meine Blase
trotzdem!
Kann ich da was für?
Ich habe meine Dosine geweckt und sie talperte halb
schlafend mit mir die Treppe runter und öffnete die
Eingangstür.
Und dann.......*heul* winsel......
Kam ich zurück und die Tür war zu und alle Lichter waren
aus!!!
Ich fasse es immer noch nicht und strafe die Dosine
immer noch mit Nichtachtung.
Ich bin immer wieder ums Haus gerannt, aber erst um 7
Uhr öffnete man mir die Tür.
Ich bestürmte das Dreibein und klagte mein Leid.
Die Dosine konnte ruhig heulen und so tun, als wenn sie
erschrocken wäre...Pfffffffffffft!!
Beteuern ohne Unterlass, das sie dachte ich wäre am
Futternapf an meinem Platz gewesen.
Sie konnte mich locken mit Leckerleins und Schmuser....Nääääääääääääääääääääää,
die Frau hat verschissen , bis in die Steinzeit!
Und an euch mein Appell,
Macht sie fix und alle!!
Sooooooooo, jetzt geht es mir besser und ich werde mich
mal ausschlafen gehen, denn ich bin supermüde von meinem
Dauerlauf im Kreis! ( Habe auch ihre Blumen
niedergetrampelt hö hö hö !!! )
Ihr anderen Vierbeiner, glaubt es mir, ein Tütchen
Mitleid habe ich mir verdient, ihr habt keine Ahnung ,
wie gut ihr das haben tut wuff, wuff :-)
Ich bin die ärmste Kreatur, die ihr euch denken könnt.
Heul, schnarch....gähn....
Gute Nacht.
Eure Pauli, deren Bauch mit ganz viel Leckerleins
gefüllt ist....
Hartnäckige Pauli
Gestern war ein Aussendienstvertreter von einem unserer
Lieferanten zu seinem Anstands-Weihnachtsbesuch in der Firma.
Der Herr, sagen wir es mal taktvoll ,
hat einen sehr großen Bauchumfang, der beim Sitzen irgendwo bei
den Knien endet.
Letztes Jahr kam er an einem Tag, wo ich frei hatte und so
kannte er unsere Pauli noch nicht.
Was soll ich sagen?
Pauli hat sich sofort in Herrn K. verliebt und wollte unbedingt
auf seinen Schoß.
Dat klappte aber nicht so, wie sie es wollte und sie rutschte
ständig über seine Knie ab.
Sie bemühte sich so tapfer, versuchte sogar sich nach Katzenart
bei ihm an den Beinen festzuhalten.
Als das alles nichts nutzte, schnappte sie sich ein Hosenbein
und zerrte daran.
Mann war das peinlich.
Aber!! Herr K´s Bemühungen waren auch zu niedlich!
Er versuchte Pauli zu fassen, aber sie rutschte ihm andauernd
weg.
Er versuchte aufzustehen, aber das Pauli sprang ja ständig an
ihm hoch.
Herr K. hatte uns scheinbar völlig vergessen, denn er sprach mit
Pauli ( nicht mit uns)
Und dann endlich, gelang es ihm aufzustehen und er nahm sie in
seine Arme und er sprach weiter mit Pauli und wir waren
scheinbar immer noch nicht da. :-)
Als meine Entschuldigungen endlich bei ihm durchdrangen, gestand
er ganz trocken:
" Ich liebe Tiere "
Herr K. ist eine Seele von Mensch mit sehr viel Humor und so kam
es gestern dazu, das wir eine Stunde fast ausschließlich über
Tiere gesprochen haben.
Ich habe ihm den Kalender vom Tierheim Lingen geschenkt, mit
Paulis Geschichte und Bild darin.
Er hat sich unglaublich gefreut, das es fast unangenehm war für
mich.
Und wisst ihr was??
Das war so richtig schön.
( Wir haben viel gelacht. )
So richtig menschlich, im Kampf um Arbeit, Preise und Angebote.
Menschen die Humor haben und auch noch Tiere
lieben.............das ist einfach ein Geschenk.
Auch wenn er Pauli eigentlich "klauen " wollte.
Nichts weltbewegendes, aber es hat einfach uns eine schöne
Stunde beschert.
Ein feuchtfröhlicher
Vatertag
...........ODER?, wie es geht, den WINTERDRECK weg zu baden
Rezept:
Man nehme ein Dreibein,
und schicke ihn mit Cara ins Bad.
Man schicke Pauli hinterher, die in völliger Aufregung vor der
Wanne hin und her läuft.
Pauli: " Was tut mein Dreibein da ?
Warum mit ihr und nicht mit mir ??? "
--wusel--wusel---
Cara all derweil, völlig begeistert über soviel Aufmerksamkeit,
lässt sich in ein Wattewölkchen aus Seife verwandeln
Dreibein lernt Spagat vor der Wanne, wegen Wusel-Pauli-Hund....
Jo ( ich ) steht lachend in der Tür.
Cara ist fertig und wird aus Wanne gehoben
und
Und Pauli springt freiwillig rein und schnuppert mit ihrer
Nuppelnase alles ab.....schnüff....schnüff...
Pauli macht brav " Sitz " und zeigt demonstrativ, das sie viel
braver "als wie´s" das Cara ist,
was nichts daran ändert, das Dreibein nach Bade-Prozedur sich
duschen gehen muß und umziehen.
Ein feucht-fröhlicher Vatertag ....
Wie wahr ...
hi hi hi hi
Pauli und das Wäschereck!
Hach, lach!
Das Pauli-Hund.
Kicher.
Also
Paulinchen wuselt im Keller rum.
Dort hängen auf einem Wäschereck die nassen Sachen.
Unter anderem, ein Pulli mit Kordel, den man über den Pöbbes
ziehen kann, damit der " Ehrenwerte " hübsch warm bleibt.
Nun!
Das PAULI
Hat es geschafft, ihren Dackelkopp durch die Schlaufe zu
stecken.
Mit Riesen - Gepolter zog sie voll beladenes Wäschereck hinter
sich her, nicht ohne ein paar Angstschreie.
Wir eilten sofort zu Hilfe in all dem Getöse.
Aber Verwunderung.
Plötzlich bleibt der "Zwerg" stehen, dreht sich um und
brummt , was das Zeug hält dieses schwankende Reck an, mit
seinen nassen Hemden, Pullis und Unterhosen drauf.
Brummm , brummmmm
" Pauli ?? Alles klar ?" fragt Dreibein
und sie hängt immer noch in meinem Pulli fest,
dreht sich zu ihm um, macht "Sitz" aber wackelt mit dem Stätz
und die Ohren bewegen sich lustig.....
Jaaaaaaaaaaaaaaaa
Alles Klar!
Lachende Grüße
Dreibein auf Geschäftsreise
Hallöle !!!
Ich weiß nicht, über was ich mehr schreiben kann !
Über die Vierbeiner oder über das Dreibein. hö..hö..hö...
Also das Ehegesponns ist auf einer Schulung seit Mittwoch
irgendwo in Franken.
Tut richtig gut !!!!! Äääääährlich, denn ich kann meine Dicke
Bohnen essen, die er hasst und auch nicht riechen kann tststststststssssss
und auch noch so einige andere Dinge werden ohne seine Störung
erledigt.
Aber wir telefonieren viel .
Um 5 Uhr in der Früh ist er gefahren !
Erstes Telefonat um 9 Uhr
"Ich bin angekommen,
was machen die Tiere?" ICH: "grumpf + grummel"
Zweites Telefonat nachmittags.
"Geht es Pauli gut?"
Drittes Telefonat.
"Ja, wir waren essen."
Ich: " Und worüber habt ihr erzählt ?"
Er: " Über Hunde "
Ich: " Och, haben die auch welche ?? "
Er: " Nöööö, nur ich....."
Gestern war ich ein wenig gruuumpfig deswegen, das könnt ihr mir
glauben !!!
Aber vorhin hat er wirklich den Vogel abgeschossen
Anruf:
Und ?? Alles klar ???
Ich : Ja , alles klar...
Er : Halt mal Pauli Hörer ans Ohr....
Ich :
Das ist übrigens der Mann, der niemals einen Hund haben wollte
!!!!!!
Schmunzel Grüße
Und so sieht es aus, wenn Pauli traurig ist:
Januar 2010
Meine Cara!
Nach Cara´s Krankheit im September
2009 und dem Wunder , das sie
diese überstanden hat mit der Hilfe von Dr. Bücheler
in Ründeroth und seinem großartigen Team,
stand der ganze "Bersch" irgendwie
unter Schock. Es war wirklich so. Alles war
gut gegangen und dennoch breitete sich in uns
, vor allem in Thomas und mir
, eine Art " Stille" aus. Fassungslosigkeit. Unglauben,
Staunen und immer wieder ein Wechselbad
der Gefühle, das sie noch bei uns
ist, und das wir Cara beinahe verloren
hätten.
Thomas hatte den 2,5 kg
schweren Tumor gesehen nach der OP und heute
noch schüttelt es ihn. Übrigens wurde
mit dem Tumor die Milz entfernt. Heute
geht es Cara gut. Soooo gut , das
wir sie kaum wieder erkennen. Sie
läuft mit ihren 15,5 kg
hervorragend, kein Vergleich zum letzten
Winter. SIe hat Spass und Freude
und spielt viel. Wie gesagt ; ein
junger Hund ist sie geworden. Und
das obwohl sie jetzt am 05.01.
genau 9 Jahre bei uns lebt , also
Geburtstag hatte. NEUN Jahre , die ihr
niemand bescheinigt hatte. Höchstens fünf
Jahre hatte man ihr gegeben , aufgrund
ihrer anderen Krankheiten.
Seit September hatte ich
mich kaum um diese HP gekümmert. In
den ersten Augenblicken , Tagen , Wochen , war
es mir so wichtig immer um
meine Seelenfreundin zu sein. ich wollte
ihre Geschichte schreiben, doch es
gelang mir nicht. Immer wieder
musste ich weinen. Ich versuche es
jetzt mit Bildern. Denn Bilder sagen
mehr als tausend Worte, die mir
so wieso fehlen :-)
Ich liebe dieses sanfte Wesen.
Sie und ich haben in den
letzten 9 Jahren so viel miteinander
geteilt, erlebt, und gefühlt, das hatte
ich ausser mit meinem Dreibein , mit
keinem Menschen.
Ich kann mir eine
Zeit ohne sie einfach nicht
vorstellen. Ich habe Fotos von ihren
ersten Tagen bei uns mit der Digi-Kamera
abfotografiert. Hier ist Cara also
am Anfang bei uns im Jahre 2001.
DAS ist ein Foto vom 3
Tag, also den 08.01.2001. Man sieht wie
mager sie ist.
In den ersten Tagen hat
sie sich kaum bewegt, hatte Angst
vor jedem Geräusch und sie hatte
kaum geschlafen. Und immer war
ihre Rute eingeklemmt.
Hier unten auf dem Bild
kann man einen Hauch von Entspannung
erkennen.
Alles ist NEU für
den Hund. Das war der erste Spaziergang.
Wie Pauli zu uns kam/ Brief an Freunde.
nach dem 10. April ( Pauli-Tag
)
Hallo Ihr
Lieben,
erstmal vielen Dank für das Daumendrücken!
und entschuldigt wenn ich auch heute ein wenig konfus bin, bin
erst um 1 Uhr ins Bett und um fünf wieder raus.
Das war ein verrückter Tag gestern. Einer
den wir so schnell nicht vergessen werden. Zum Tierheim Lingen
habe ich schon geschrieben. Jaaaaa und wir, Kater Tom, Kater
Rudi, Hund Cara leben jetzt mit Paula zusammen.
Paula
ist ein Fundtier und war gerade erst ein paar Tage zuvor im
Tierheim abgegeben worden. Man hatte sie mühsam eingefangen und
ein wenig hoch gepäppelt. Sie ist eine süße kleine Hundedame,
sehr ängstlich und zart, voller Knubbel im Pelz und kleineren
Blessuren und sehr, sehr schmutzig.( Wegen ihrer Ängstlichkeit
wurde sie noch nicht gebadet ) Wir sind mit ihr spazieren
gegangen und es zeigte sich, das sie sich sehr schnell an meinen
Mann orientierte.
An
der Leine läuft sie schlecht. Müssen wir ihr noch beibringen,
wie noch viele andere Dinge. Als mein Mann den Feldweg
zurückging, um unsere Cara aus dem Auto zu holen, habe ich
diesen kleinen Mops kaum gebändigt bekommen und sie winselte und
bellte entsetzlich.
Ich
habe mich auf den Boden gesetzt und sie verkroch sich sofort in
meine Jacke und schlabberte mir das Gesicht ab ( auch etwas ,
was wir ihr noch abgewöhnen müssen )
Nun, und da stand für mich fest, das es keine " Silva " ist (
Name im Tierheim ) sondern meine Paula. Und sie hört schon auf
Paula, Pauli und Paulinchen....hi..hi..hi.. Dann kam Cara. Erst mal wurde ich
stürmisch begrüßt. Paula wurde verhalten beschnuppert, die es
aber nicht bemerkte da sie meinen Mann begrüßte. Das wars dann, ab nach
Gummersbach. Das war eine Qual.
Hin
haben wir zwei Stunden gebraucht, zurück dreieinhalb. Die kleine
zarte Dame, wollte unbedingt nach vorne zu meinem Mann und
winselte und bellte in einer Tour.
Zuhause, der große Augenblick. Erstmal haben wir sie im Garten
rumgeführt, dann haben wir in der Kälte auf der Bank gesessen,
da sie sich beruhigen sollte. Dann ab in die Wohnung.
Kater
Trudi verzog sich mit dickem Schwanz in die obere Etage und Tom
zeigte demonstrativ:
"
Ich bin Cheffe im Hause " indem er sich mitten in den Weg
setzte. Paula wuselte auf ihn zu, freundlich und aufgeregt und
er brummte sie an ( nicht fauchen !! ) und sie ging drei
Schritte zurück.
Das
war´s.
Kater
Tom hatte seinen Achtungsbeweis bekommen und gut. Irgendwann kam
auch Rudi. Mein Mann spielte mit den Hunden und versehentlich
hat Paula, im Eifer des Gefechtes, Kater Rudi überrannt.
Beide waren so erschrocken, das sie darüber vergessen haben,
Angst zu haben oder zu brummen und zu fauchen. Tja, Ende gut alles gut.
____________ Vielleicht nicht ganz.
Wenn ich Paula nicht selber im
Tierheim gesehen hätte, würde ich nicht glauben das sie der
gleiche Hund ist. Sie verfolgt mich auf Schritt und Tritt in der
Wohnung. Wenn ich will das dieses unruhige Wesen zu Ruhe
kommt, muss ich mich setzen, dann legt sie sich sofort zu mir.
Als mein Mann heute morgen um
halb 7 gefahren ist, hat sie eine halbe Stunde geheult und
gebellt, ich konnte sie kaum beruhigen.
Gefressen
hat sie auch nur ganz wenig. ( Ein wenig was von Rudi ) Mir
scheint sie wurde früher aus der Hand gefüttert. Übrigens ist
sie sehr klug. Wie gesagt sie hört auf ihren Namen und sie
versteht Platz, Sitz, und Nein und Pfui..., aber draußen ist sie
ehrlich gesagt eine Katastrophe. Sie kann diverse Kunststücke,
wie wir überrascht festgestellt haben und ich habe fast den
Verdacht das sie ein Zirkushund ist. Nun, wie dem auch sei, ihr merkt
schon habe demnächst sicherlich viele Fragen zu stellen.
Ja wie sieht Paula aus ? Hmmm. Wir finden sie ist wunderschön.
An einem Parkplatz meinte jemand , das sie aussähe wie eine
Ratte. Sie ist ein Terrier-Mix mit Dackel drin, hat lange graue
Haare mit braun drin, ein wenig was Rauhaardackel ein wenig was
von allem.
Ich wünschte sie würde sich die Wohnung erkunden, aber sie klebt
nur an mir.... So Ihr Lieben.
Danke fürs Daumendrücken und DANKE
noch mal an das Tierheim Lingen
Unterhose mit Ohren :-)
Mein Mann, als wir uns vor 20 Jahren kennen lernten, hatte
keinen Bezug zu Tieren. Hunde bellen und machen Pantoffeln
kaputt, Katzen stinken und zerkratzen die Wände. So waren seine
Reden.
(
Heute ist das alles anders..)
Wie der Zufall es wollte, lief mir nach zwei Wochen nachdem wir
zusammen gezogen waren eine Katze zu, meine, sorry SEINE Urmel
und dann kam noch eine, und noch eine und ein wenig Kleingeviehs,
und im Hause Jo war Harmonie und viel Liebe. :-)
Dann starb nach 16 Jahren meine Olli und übrig blieb Tom. Unser
damaliger Vermieter, ebenfalls entzückt von unseren Tieren und
ebenso traurig wegen Katze Olli, erlaubte spontan ein
neues Tier, könnte auch ein Hund sein, meinte unser Vermieter *
knutsch *
Beruflich war es möglich und Tom würde sich schon mit meiner
Hilfe an den neuen Vierbeiner gewöhnen. Jo ( ich )
träumte von einem Hund, da sie mit einem aufgewachsen war ( Mit
Niki ) .
Dreibein sträubte sich heftig.
Sie stinken und machen Schuhe kaputt.
So seine Argumente. Dann kam Cara. Ein wirklich toller Hund !
Und Dreibein, will heute nichts mehr von seinen Einwänden
wissen. Der Ehre halber, Cara macht keine Schuhe kaputt, nur
Kochbücher, aber das sind ja meine und da kann man großzügig
drüber hinweg schauen.
Oder sie hat eine Vorliebe für Gartenschaufeln, aber die sind
auch eher mein Gartengerät und somit nicht erwähnenswert. Nun
jetzt ist Pauli da.
Und mein Mann und sie hängen wie "Blöd" aneinander (
Ich werde
langsam sauer darüber...
)
Letzten Samstag machte mein Mann sich in den Garten auf, um
Rasen zu mähen. Seine Pantoffeln wurden fein, ordentlich vor die
Türe gestellt und die Gartenschuhe angezogen. Plötzlich sah ich
Cara um die Pantoffeln schleichen, während Pauli mit meinem Mann
(natürlich im respektvollem Abstand vor dem Knatterding )
bellend ihre Bahnen zog.
Als er den Schnitt wegbrachte, beobachtete ich wie Cara auf
Paulinchen anstürmte mit dem Schluffen ( Pantoffel ) im Maul und
sie zum Spielen animierte und das ließ sich Pauli nicht zweimal
sagen.
Als mein Mann um die Ecke bog, sah er seinen Pantoffel im Maul
des Untiers mit = P = und schimpfte tüchtig, nicht ohne mir
einen Blick zu zu werfen der besagte; "Habe ich es doch gewusst?
Ich musste lachen, denn Cara saß auf ihrem Hügel und beobachtete
das Treiben schadenfroh. ( Ich schwör es ; sie hat gegrinst !! )
und beteiligte sich anschließend an der Pantoffeljagd. Es war
zum Schreien schön , wie die Hunde um meinen Gemahl rumflitzten
, der fluchend und schimpfend versuchte seinen Schuh wieder
einzufangen. Ich habe gebrüllt vor Lachen , das man es sicher
bis nach Engelskirchen gehört hat. Als ich ihn aufklärte ,
musste er selber grinsen.
Sonntag dann......
Mein Mann hat die Angewohnheit seine Schmutzwäsche nicht in den
Korb zu werfen, sondern immer nur obenauf zu legen, scheinbar in
der Hoffnung das ein Heinzelmännchen Namens "Jo" ( ich )
sie diskret beseitigt ( was auch immer getan wird. Ist das
eigentlich ein Scheidungsgrund. ?? )
Nun, wir haben auf dem Balkon gefrühstückt , während die
Viererbande im Garten sich vergnügte.
Plötzlich, so aus dem Augenwinkel heraus, flitzte was giftgrünes
mit wackelnden Ohren im Garten vorbei.
Was war das?
So
leuchtend grün? und irgendwo ein wackelnder Schwanz.
Schlimmer
noch! Zwei wackelnde Hintern die sich plötzlich um das Ding
stritten ?
Ich habe meinen Mann noch niemals so schnell rennen sehen.
Es hat eine halbe Stunde gedauert, bis er seine kostbare
Unterhose wieder hatte.
Peinlich
war nur. Sonntag war Kommunionstag.
Bei
unserem Nachbarn wurde sich getroffen, um anschließend mit dem
Enkelkind und Verwandtschaft zur Messe zur fahren.
Haben
sie auch gemacht, alle ganz schick gekleidet und recht
feierlich. Mein Dreibein, hatte den Anstand die Jagd nach singer
Bootz zu unterbrechen und mal verlegen zu winken.
Und
die Nachbarn winkten verlegen zurück. Ich kam mir vor wie bei
Loriot. Ich konnte nicht mehr, ehrlich !
Nun, die Tiere hatten Spaß und er " bester Ehegemahl von allen
!, brauchte nicht mehr Joggen
Und ein netter Nebeneffekt: :-D
OOOOOOOh, Wunder, die Wäsche ist jetzt im Korb und nicht mehr
auf dem Deckel.
Kleine Erfolge??
Martinshorn,
Strassenbahn, Autokolonne hupend nach einer Hochzeit,
Schulkinder die auf den Sportplätzen im Park plötzlich johlen
und schreien und klatschen und eine Motorsäge die im Park Bäume
fällt........
Diese
unglückseligen zusammentreffenden Geräusche im gleichen
Augenblick und Flutsch war gestern das Pauli weg.
Am 10. April ist
Pauli 2 Jahre bei uns.
Und immer noch
geschieht es.
Doch es gibt
einen Unterschied.
Irgendwann, in
der Ferne wo sie als kleines Pünktchen zu entschwinden scheint,
hört sie ENDLICH auf mein Rufen und kommt als zitterndes Elend
zurück zu mir.
Es hat sicherlich
seltsam ausgesehen.
Ich habe mich im
Schneidersitz auf den Boden gesetzt und sie verkroch sich in
meine Jacke.
Fast 10 Minuten
saßen wir da. Cara an meiner Seite, Pauli in meiner Jacke mit
Kopf unter meiner Achsel und ich erzählte ihr was.
Und dann gingen
wir wieder in Richtung Arbeit.
Pauli war zwar
noch immer ängstlich, aber sie zog nicht in Panik Richtung
Firma, sondern blieb dicht bei mir.
Und ich denke, auch das ist ein Erfolg.
Paulinchen! ;-D
Oder auch die Tiertruppe
im Jahr 2006
Jetzt wird es Zeit!
Ich muss unbedingt zu Pauli
schreiben.
Wir haben ja unsere
PeeWee vor noch nicht ganz drei Monaten in die
Bersch-Truppe geholt.
Und es ist tatsächlich so,
das man nicht ein neues Tier hat , sondern wie in unserem
Falle sofort fünf neue Tiere, die man erziehen und auf
deren Bedürfnisse man als Zweibeiner ( oder drei- ;-D )
eingehen muss.
Die Rangordnungen sortieren
sich neu. Die Kater untereinander , die Hunde untereinander
und auch Katz und Hund miteinander. Jeder ist
darauf bedacht bloß nicht zu kurz zu kommen. Es wird genau
beobachtet.
Wer bekommt die meiste
Aufmerksamkeit und um wen wird sich am meisten gekümmert.
Deshalb ist es gar nicht so
einfach in einer Tiertruppe, zumindest zu Anfang, wenn das
neue Familienmitglied da ist, ein wenig Ruhe rein zu
bringen.
Also ich meine jetzt für
uns Menschen.
Es erfordert viel Geduld
und auch Nervenkraft.
Und auch einen Partner ,
der das alles mitmacht. :-)
Wie ist es zum Beispiel,
wenn man ein neues Tier in die Truppe bekommt , das sich
zwar geduldig streicheln und durchknuddeln lässt, aber
einen mit leeren , teilnahmslosen Augen dabei anschaut?
Wie ist es , wenn die
anderen ihre Schmuseeinheiten in dieser Zeit einfordern ,
und das neue Tier verwundert dabei steht und absolut
nichts versteht?
Wie ist es wenn das neue
Tier zwar eine Rute hat , aber gar nicht weiß das man
damit auch Freude ausdrücken kann?
Und dieses gleiche Tier
den anderen Hunden dabei ohne Verstehen zuschaut?
Seltsam ist das!
PeeWee kam zu uns und sie
war kein ängstlicher Hund , wie Cara und Pauli damals im
Anfang.
Hurra, brüllten
wir...endlich mal was unkompliziertes!!
Pustekuchen.
So
einfach war dann PeeWee dann doch nicht. Aber
inzwischen ist sie einfach nur großartig und wir sind
glücklich das sie mit uns auf dem Bersch lebt. Sie hat
unglaublich viel gelernt und das in kürzester Zeit.
Und mit PeeWee haben alle in der Truppe gelernt. :-)
Besonders
unsere Pauli. !!!
Pauli,
die andere Hunde völlig ignorierte, sich sehr stark an den
Menschen orientierte, offensichtlich keine Hundesprache (
oder wenig davon ) verstand und kannte, hat in PeeWee
einen " Test-Hund " gefunden. Und PeeWee ist sehr
geduldig. Sie lässt sich anbrummen, besteigen, kneifen. Und
Pauli hat so viel gelernt, das sie inzwischen auf völlig
fremde Hunde mit Neugier zugeht. Selbstbewusster ist
sie geworden.
Pauli und
PeeWee sind unsere Lottas. Vieles
stellen sie gemeinsam und oft völlig synchron an.
Das doppelte Lottchen, halt.
Mein Brief an das Tierheim Kürten.
( 13.12.2005)
Dieser wurde dort veröffentlicht und zwar mit Bildern,
unter "UNVERGESSEN". Dankeschön.
http://www.tierschutz-rhein-berg.de
HuuHuu, ich bin´s! PeeWee
Endlich komme ich dazu, euch von meinem Einzug auf
dem " Bersch " zu berichten.
Was für eine Aufregung für meine neuen Dosenöffner!
Aber auch für mich.
Cara und Pauli hatte ich ja schon beim Spaziergang
kennen gelernt, als sie mich im Tierheim besuchen
kamen.
Die "Tante" Cara ist eine ganz Liebe bei der man
sich herrlich ankuscheln kann und die zottelige
Pauli ist ein prima Spielkamerad. Mit der wird es
nicht langweilig werden. Sie und ich haben viel
Unsinn im Kopf.
(
Zum Leidwesen unserer Dosenöffner :-) )
Aber stellt euch vor.
Nach der stürmischen Begrüßung im Garten, durch die
beiden Mädels, erwartete mich im neuen Zuhause doch
noch weitere Überraschungen.
Direkt in der Diele begegnete mir eine Katze. Genau
genommen ein schwarz weißer Kater. Uuuuiiii!
Da faucht dieser alte Knöttelskopp mich doch an! Vor
Schreck machte ich einen Satz nach hinten. Was hat
der denn? Ich wollte doch nur schnuppern und "Guten
Tag" sagen.
Püüh! Wer nicht will der hat schon.
Abends dann, stellte ich aber fest, das der alte
Herr gar nicht so ist, wie er so tut. :-)
Und auch das er ein Katzenopi ist, denn er ist
schon über 15 Jahre alt. Ich durfte sogar mit ihm
zusammen auf seinem Kissen liegen.
( Genau genommen
auf dem Kissen von einem meiner Menschen. Was aber
nicht schlimm war, denn sie waren ganz entzückt
davon, das ich Tom´s Popo als Ablage für meinen Kopf
benutzte. )
Jetzt könnte man
meinen, das diese Begegnung der außergewöhnlichen
Art schon genug der Überraschungen waren.
Nöööööööööö!! Weit
gefehlt!!
In der Küche
erwartete mich ein " Mutant" Noch so ein Katzentier
aber riiiiieeesengroß!! Und als dieses Monster mich
sah, da plusterte es sich auf, das es noch größer
war. Ich dachte schon; der spuckt mir auf den Kopf
und deshalb setzte ich mich ganz ruhig hin.
Aber auch der Rudi
ist nicht so wie er tut. :-)
Einmal ging er um
mich herum. Schnupperte an meinem Rücken und an
meinem Kopf und verschwand.
Auch mit Rudi habe
ich schon zusammen auf dem Sofa geschlafen.
Hier in meinem
neuen Zuhause ist immer was los. Genau das Richtige
für so eine wissensdurstige Person, wie mich. Ach
ja!!
Am Montag waren wir
Hundemädels mit auf der Arbeit. Wir "müssen"
nämlich mit dahin.
"Hääääää!! Wie
Arbeit.?!!"
Muss ich mir hier
mein Futter verdienen?
Nööööööööööööö!
Muss ich nicht.
Habe dort auch ein schickes Körbchen und dort sind
ganz viele Menschen die absolut begeistert von uns
sind. "Trio fatal" , nennen sie uns und lächeln
dabei.
Überhaupt;
lächeln alle hier und ständig wird man gestreichelt.
Schön ist das und mir geht es richtig gut.
Das wollte ich euch
berichten.
Liebe Grüße
Eure PeeWee.
____________________________________________-
Hallo liebes
Tierheim-Team.
Es ist recht
schwierig die letzten Tage so in Kurzform zusammen
zufassen. Wie es überhaupt schwierig ist, die
schönen und viele Erlebnisse und die damit
verbundenen Emotionen mit Worten auszudrücken.
Es gibt nicht
ausreichend Worte dafür. PeeWee hat sich unglaublich
gut eingelebt und eingefügt bei uns. Und das in
dieser kurzen Zeit. Wir wundern uns selber darüber.
:-)
Sie ist ein kleiner
Engel.
( manchmal mit
einem " B " davor.) *lach*
Wir sind sehr
glücklich.
Ihre Elke und
Thomas Pinter aus Gummersbach.
Wie alles begann....
Unsere PeeWee ist eine Woche bei uns. Und was für eine Woche!!
*lach*
PeeWee hat ja von ihrer Ankunft schon berichtet. ( Auch zu sehen
TH Kürten unter " Unvergessen " auf Seite 3 )
Dort mit Bilder.
Heute will ich erzählen.
Als
im Frühling diesen Jahres meine Freundin Gabi einige Tipps
gab, bezüglich unserer Pauli und ich versucht habe sie auch
anzuwenden, wurde es mit Pauli immer besser. Sie verlor ihre
Hektik in der Stadt und das daraus resultierende PANISCHE an
Pauli-Reaktionen. Pauli ist ein Hund, der viel Beschäftigung
braucht und auch ein wenig Strenge, weil sie so entsetzlich stur
ist.
Ich habe eigentlich viel zu spät begriffen, das Strenge auch
Selbstbewusstsein bei einem Hund schaffen kann.
Selbstbewusstsein, welches dafür sorgt nicht mehr vor Allem und
Jedem Angst zu haben.
( Wer dazu Fragen hat, kann mich anmeilen )
In dem Augenblick als wir verstanden haben, das unsere zwei
Hundemädels in sich ruhen, keineswegs mehr die ängstlichen
Bündel sind, die sie nur noch in unserer Erinnerung sind.
Da kam der Gedanke zu einem dritten Hund. Das war so im Juni.
Wir haben die Möglichkeit und den Platz und auch die Liebe. Denn
ein Herz voller Liebe, kann sich niemals überfüllen. Das
Einzige was niemals voll wird.
Wir
haben lange überlegt und diskutiert. Ich denke so sollte es auch
sein.
Denn das hat das Lebewesen verdient, was zur Truppe stoßen
soll und auch die " Einheit" die schon hier mit uns auf dem
Bersch lebt. Und das einschließlich der Kater-Tiere und der Igel
auf dem Bersch und den Hasen und der Meeris.
Dann
am 03.12 machten wir uns auf zum Tierheim Wipperfürth. Ich
wollte das TH kennen lernen, denn ich will wissen, was ich
unterstütze. ( Siehe LINK-Tipps)
Unser Erlebnis ist unter "Jo-Gedanken", zu finden .
Zauberhafte Tiere, allerdings Menschen die sich kein
bisschen "AUF" Menschen verstehen. Womit ich den Mitarbeitern
NICHT ihre Fähigkeiten im Umgang mit Tieren absprechen will.
Jedoch Menschen und Tiere bilden eine Einheit und gerade in
Tierheimen ist es wichtig zu verstehen, das durch Dialoge mit
Menschen; also das der Weg zu den Tieren immer über die Menschen
führt.
Wir sind wieder nach Hause. Natürlich war es demütigend, aber
letztendlich nicht wichtig, wie wir uns fühlten.
Es war so SCHADE für die Tiere die dort scheinbar gehortet
werden. Aufgrund eines Gästebuch-Eintrages von mir, ( Zu lesen
unter Jo -Gedanken) wurde zuerst ICH gesperrt.
Eine Mail vom 1. Vorsitzenden des Vereines, die mich dann
erreichte, sprach von dem absolut korrekten Verhalten der
Mitarbeitern uns gegenüber, und mir zugleich die Kompetenz für
Tierhaltung ab, was meine Mail und Gästebuch-Eintrag beweisen
würde.
Nun denn......., keine Basis für eine Diskussion, die auch
meiner Meinung nach nicht gewünscht wurde.
Aufgrund von Reaktionen anderer Menschen in diesem Gästebuch,
und das seltsamerweise eher über die Löschung meines
Beitrages, wurde das ganze Gästebuch aus der HP Wipperfürth
raus genommen.
Armes
Deutschland. -- Tierschutz der sich verfehlt -- in die Irre
läuft.
Schade und traurig.
Durch meine Freundin Undine, die ehrenamtlich im TH Kürten
arbeitet, und die zur gleichen Zeit als ich ihr an diesem
Samstag über WP schrieb, mich anrief. Ja!! Ja dadurch ist
PeeWee hier bei uns.
Sagt
ehrlich!! Es gibt keine Zufälle auf der Welt!! Alles
kommt so, wie es kommen soll!!
Undine
erzählte mir von Hunde-Neuzugängen im Tierheim. Und das da eine
"Cony" sei, die genau zur unserer Truppe passen würde.
Undine kennt durch Besuche auf dem Bersch alle meine Tiere.
Hmmmmm. Nun!!
Sonntag dann, machten wir uns nach Kürten auf :-)
Das
erste "Kennen"- lernen am 04.12.2005
Um 15:30 Uhr öffnete das Tierheim Kürten und wir
wollten ganz pünktlich sein. Wir beluden das Auto
mit ein paar Dingen, wie Decken, Handtüchern, die
Nachbarn bei mir für das TH abgegeben hatten und
auch viele Bücher für den TH-Flohmarkt waren dabei.
Cara und Pauli wurden noch eingepackt und Los ging
es.
Dann hatte bester Ehegemahl von allen, die Idee
sein neues Navigationsgerät aus zu testen.
Dieses " Spielkind " Tstststssssssssss :-)
Und obwohl wir den Weg nach Kürten auswendig
kennen, glaubt es mir ; wir sind durch Gegenden
gefahren, die uns völlig unbekannt sind. Irgendwann
standen wir wieder mitten auf dem Acker.
Und zu meinem Verdruss waren es 15:30 Uhr. *grrr*
Kurz vor 16 Uhr kamen wir dann im Tierheim an.
Ein junges Paar und eine Dame waren da, die
sich jeweils eine Katze in ihr Zuhause holen
wollten. Alle waren sehr aufgeregt. :-)
Dann kam Frau Ruge die im Januar 2001 uns schon
meine Cara vermittelt hatte. Während wir die Kisten
aus dem Auto ins Haus brachten, holte Frau
Ruge PeeWee, die bei ihnen Cony hieß.
Als ich PeeWee dann sah, schleppte mein armer Mann
die Sachen dann alleine. hi hi hi ...
Ich saß auf dem Boden und PeeWee wuselte um mich
herum.
Ein schmales, zartes, braunes Reh mit lustigen
Flappohren in völliger Aufregung wegen dem
bevorstehenden Spaziergang.
Thomas ging zum Auto und holte Pauli und Cara.
"Fertig! " rief er und ich kam mit PeeWee aus dem
Haus.
Drei Hundedamen beschnupperten sich eifrig,
wuselten ineinander und umeinander rum.
Ein gutes Zeichen.
PeeWee zeigte überhaupt keine Angst; nur Neugier
und Freude.
Überraschend
für uns! Pauli und Cara freuten sich ebenfalls.
Dafür muss man wissen , das Pauli andere Hunde
eigentlich eher ignoriert und eine kleine Anlaufzeit
braucht für einen Kontakt.
Wir machten uns zu dem kleinen Spaziergang auf. Cara
und Pauli liefen frei und PeeWee mit mir an der
Leine. Und das sehr brav, ohne ziehen oder sonst
was.
Die Kleine war so voller Übermut und hatte Spaß und
trotzdem hörte sie prima an der Leine. Alles wurde
beschnuppert. Ein Zaunpfosten , ein Grashalm, :-)
und immer wieder unsere Cara, die sich ja selten von
mir weit entfernt.
Pauli lief immer zwischen Thomas und PeeWee hin und
her.
Erleichterung bei uns. SUUPI läuft das!
Dann kam ein Auto. Thomas rief Pauli ab, die auch
sofort zu ihm kam und eilte ein paar Schritte vor,
um in der Dämmerung Platz zu machen und besser
sichtbar zu sein für den Wagen. Cara kam sofort zu
mir.
Und da zeigte PeeWee schon etwas. " Hilfe, wo will
der denn hin! " und bemühte sich, meinem Dreibein
und Pauli hinterher zu eilen.
Zurück im Tierheim, sagten wir Frau Ruge, das PeeWee
zu uns gehört. :-)
Wir machten sofort den Vertrag fertig und füllten
die Formulare aus.
Dabei erfuhren wir, das PeeWee cirka ein Jahr sei
und gerade eine Woche im Tierheim lebte und aus
Polen nach Deutschland kam. Das der Arzt sie noch
mal begutachten wollte und wir sie leider noch
nicht mitnehmen konnten. Aber man versprach uns
auch sofort anzurufen, wenn dies geschehen sei.
So
sahen wir PeeWee wieder durch die Tür ins Tierheim
gehen und hofften einfach darauf, das die Zeit
schnell vergehen würde, bis sie auf dem Bersch
einziehen konnte.
Das war am 04.12., an einem grauen , verregneten
Sonntag.
Nach einer dicken Umarmung an Frau Ruge fuhren wir
nach Hause.
Teil II PeeWee zieht auf den
Bersch
Eine lange Woche begann.
Montags plünderten wir den
Fressnapf. :-)
Und ich schrieb
schon montags ( immerhin spät abends :-) ) ins Gästebuch
vom Tierheim Kürten folgenden Text.
Jo
aus Gummibach schrieb am
05-12-2005, 23:12:16:
Ich glaube ich war von gestern
bis heute mindestens schon 125645698745 Mal auf
eurer HP !!
Ich freue mich auf PeeWee !!
Haben heute Fressnapf geplündert, ( die haben sich
ERST gefreut
)
Das die Stunden aber auch sooooo lange werden
können.
Lieben Gruß an das Spitzen-TH-Kürten-Team.
Und an Frau Ruge einen
weil ich gestern so aufgeregt war. ( Und sie es /
mich ausgehalten hat
)
LG
Jo
die nicht IMMER so ist....( bitte Frau Ruge
mitteilen mit Verweis auf HP ? )
P.S.
Wie geht es PeeWee??
Ich
erzählte allen Tieren von PeeWee , besonders die
zwei Kater die ja nun gar nicht wussten , was da auf
sie zukommen würde.
Dafür das ich ansosten
recht ungeduldig sein kann, war ich in diesen Tagen , sehr
lieb und brav.
Und dennoch folgte kein
Anruf aus Kürten.
Mitte der Woche machte ich
mir Gedanken.
Ich hatte alles an Körben
und so weiter schon aufgestellt und das Zuhause und auch auf
der Arbeitstelle.
Da die PeeWee - Körbe und
Kissen neu waren, aber noch keine PeeWee da war,
probierten Pauli und Cara schon mal aus.
Ich überlegte, das meine
"Rücksichtnahme" nicht vielleicht falsch sein könnte.
Vielleicht sollte ich
dennoch mal Frau Ruge in Kürten anrufen?
Aber wäre diese Frau so
begeistert, bei all ihrer Arbeit mit den Tieren, wenn sie
eine zappelnde Jo am Telefon hätte??
Schließlich hatte sie mir
versprochen sofort anzurufen.
Andererseits; was wäre
wenn sie denken würde, das wir kein Interesse an PeeWee
hätten?
JA JA !!! So können
Menschen auch sein. Durch manch unschöne Erfahrung mit
anderen Tierheimen wird man sehr unsicher.
Es wurde Donnerstag.
Ich stand " neben " mir.
Seit Wochen war für Samstag
ein Treffen mit Freunden auf unserem Bersch geplant.
Ich konnte ihnen doch jetzt nicht
absagen!
Und wenn Frau Ruge jetzt
anrufen würde?
Wäre es für PeeWee nicht
zuviel?
Freitag war immer noch kein
Anruf da.
GUT !! so dachte ich. Dann
nächste Woche. Und so blieb es mir auch erspart Frau Ruge
mitzuteilen, das wir PeeWee erst nächste Woche holen
würden. ( Was würde die Frau dann bloß von uns denken?? )
Ich machte mich an die
Vorbereitung für unser kleines Treffen und ich freute mich
unbändig auf eine Freundin, die Thomas am späten Nachmittag vom
Flughafen abholen würde. Sie würde das ganze Wochenende bei
uns bleiben.
Um halb 4 Uhr ging
das Telefon und zwei Menschen krähten aus dem Hörer. " Wir
fahren jetzt von Köln los und sind gleich da "
*freu*
Ein wenig später!
Telefon: " Willst du einen
dritten Hund?"
Mein Dreibein war dran.
" Was soll das heißen? "
fragte ich. ( Manchmal bin ich was langsam...*seufz* )
"Frau Ruge hat gerade
angerufen und nun entscheide dich!
Schnell, denn wir sind
schon bei Untereschbach!"
Und ich überlegte.
PeeWee war so völlig ohne
Angst und unbedarft. Sie wäre gar nicht das Problem.
Cara und Pauli vielleicht
eher, mit dem Besuch der auch aus Hunden bestehen würde.
Andererseits, sie wären
sowieso schon aufgeregt, ob da eine PeeWee noch was
ausmachen würde?
Aus dem Hörer trööööötete von
zwei Menschen: " Joooooooooohooo! "
" Bringt sie mit!" brüllte
ich zurück.
Jetzt war es raus.
Pffft.
In Windeseile richtete ich
alles für die Hunde und auch für meine Freundin.
Und dann? Dann stand ich
mindestens hundert Mal am Fenster und schaute auf unsere
Strasse.
Das ist doch albern, dachte
ich bei mir.
Schnapp dir Pauli und Cara
und in den Garten.
Gesagt - Getan.
Da stand ich dann nun. So
ziemlich dumm.
Das ist doch albern, so
dachte ich bei mir.
Also nahm ich mir den
Rechen und sammelte Blätter auf in der Dämmerung.
Die Arbeit ging so fix von
der Hand-- Peng war ich fertig und immer noch kein Thomas.
Ich spielte mit den
Hundemädchen.
Das ist doch alb.......
Ich holte mir eine
Zigarette.
Und da kamen sie.
Cara und Pauli hüpften wie
immer wenn Dreibein Heim kommt aufgeregt um das Auto rum.
Er stieg dann aus und
begrüßte die beiden.
Und dann kam meine
Freundin von den Rücksitzen hervor. Ein wenig käsig im
Gesicht, denn sie war Flugkrank geworden im kleinen
Flieger.
Und dann kam PeeWee.
Oh Mann! Sie war dünner ,
wie ich sie in Erinnerung hatte. Jedoch flitzte
sie voller Freude rum und tollte direkt mit Cara und
Pauli durch den Garten. Wie PeeWee die Kater kennen
gelernt hat , das hat sie oben selber geschrieben.
Natürlich war sie sehr aufgeregt. Sie machte Pipi im
Wohnzimmer, Pipi in der Diele, Pipi in der Küche. :-)
Sie plünderte mit Heißhunger alle Näpfe und erschnupperte
alles. Hin und wieder hustete sie, was wir allerdings
auf ihre Aufregung zurückführten.
Wir Menschen benahmen uns sehr ruhig und zurückhaltend,
während die Hunde gemeinschaftlich die Wohnung erkundeten.
Irgendeiner der Vierbeiner zeigte PeeWee direkt das Bett.
*lach* Wir selber waren sehr überrascht, wie gut die
Truppe sich verstand.
Meine Freundin ging völlig unter in der
Hundefreude und der Tierzusammenführung, aber sie nahm es
mit Humor. Als Thomas und meine Freundin jeweils
in ihre Zimmer verschwanden, das war so gegen 11 Uhr,
schrieb ich in meinem kleinen Zimmer noch bis ein Uhr
Tagebuch, umgeben von Cara , PeeWee und Kater Rudi.
Das war so schön und friedvoll, inmitten dieser schlafenden
Tierschar zu sitzen. PeeWee gehört zu uns.
Das wusste ich dann; in dieser Nacht vom 09. auf den
10.12.
Ab 1 Uhr
musste PeeWee stündlich Pipi, so kam es dann, das ich um 8
Uhr morgens fix und alle war. Meine Freundin ging mit Pauli
und PeeWee ein Ründchen joggen ( wobei sie sich auf ihren
zarten Hintern setzte :-) )
Und wir erledigten die letzten Arbeiten. PeeWee machte oft
Pipi und hustete öfter.
Dann ab 13 Uhr kam der erste Besuch. Und es schien die Sonne
mitten im blauen Himmel. ( Das war wirklich so ! :-) )
War das ein traumhafter, schöner Tag.
Voller Freude, Harmonie, mit Lachen und viel Glück.
Alle Tiere verstanden sich prächtig miteinander
und auch in der
Menschentruppe war viel Harmonie. Ein gelungener Tag, der
dann Nachts um 2 Uhr zu Ende war. Völlig erledigt und müde
gingen wir ins Bett. PeeWee hatte viel gehustet an dem Tag,
aber ebenso wie die Kater Tom und Rudi und Pauli und
Cara, den Tag gut überstanden.
Am Sonntag schliefen sich die Tiere richtig aus, bis
Dreibein unsere Freundin gegen 2 Uhr zum Flughafen
brachte.
War das eine Aufregung.
Und das bei drei Hunden. Wo gehen sie hin??? Aber ein paar
Leckerleins beruhigte die Truppe wieder.
Als Dreibein wieder Zuhause war wurde seelenruhig weiter
geschlummert, unterbrochen von PeeWee´s Husten und ein bis
zwei kleine Pipi-Runden.
Am
Montag ging es ab auf die Arbeit.
Wir hatten befürchtet bei PeeWee´s Temperament, das
eine Menge Unruhe in den Betrieb kommen könnte. Aber
PeeWee überraschte uns schon wieder. Nach großer
Schnupperrunde durch die Räume und Begrüßung der Kollegen ,
legte sie sich ebenso brav, wie Cara und Pauli in ihr
Körbchen. Auch die Autofahrt verlief großartig und das eng
an Cara angekuschelt.
Ein Ding trübte das Ganze. PeeWee hustete immer noch und
ihrer Augen waren verklebt von Eiter. Seit Samstag bekam sie
von mir Traumeel, doch es schien nicht besser zu werden.
Dienstag blieben wir "Mädels" Zuhause, während
Dreibein arbeiten ging. Alle Tiere schliefen bis in den
Mittag rein
( UNVERSCHÄMTHEIT!!!! ) *lach*
PeeWee´s Neugier siegte Dienstag Nachmittag. Da
verschwand sie über Nachbars Grundstück bis hoch zur
Pferdekoppel. Es regnete. Ich hatte nur die Schlappen an
und dieses Weib wollte ums verrecken nicht auf mich
hören. Sie bellte die Pferde an wie verrückt und lief immer
wieder vor mir weg. Und ausgerechnet an diesem Tag
fuhren sehr viele Autos über unsere Sackgassenstrasse.
Ich hätte wahnsinnig werden können.
Im Pferdeschuppen dann, gelang es mir endlich das PeeWee
Hund , abgelenkt durch die Pferdeköttel , einzufangen.
Wir
beide sahen richtig gut aus. Meine Schlappen landeten in den
Müll, da sie völlig ruiniert waren und ich überlegte
ernsthaft dieses Tier hinterher zu werfen. ( Das ist
ein Witz!! )
Zum Glück, kann PeeWee aber sehr treuherzig und unschuldig
gucken. *lach*
Leider
jedoch, stellte sich neben dem starken Husten auch ein
Schnupfen ein. in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch hatte
sie leichtes Fieber, zitterte aber stark.
Mittwoch schlief sie sehr viel. Sie lag unter einer Decke.
Bei alldem fraß sie aber sehr gut. Draußen regnete es den
ganzen Tag Bindfäden, so das ich auf die Hunderunden
verzichtete und nur mit ihnen im Garten war.
Am
Nachmittag schien alles wie weg geblasen. Fast zwei Stunden
spielte sie mit Cara und Pauli in der Wohnung, ohne ein
Husten und nur mit einem Nießer..... ( Ich war stolz auf
mein Traumeel und meine Globulis :-) )
Mittwoch auf Donnerstag Nacht war der Husten so schlimm und
auch das Fieber , das Thomas dann Zuhause blieb und
wir Donnerstag zum Arzt gegangen sind. Der kleine Hund hatte
eine fette Grippe.
Heute ( wir haben Sonntag) schnüpfelt sie nur noch ein
wenig. Der Husten ist völlig weg und auch die Augen sind
wieder klar.
Glück
gehabt.
Bei
all dem Trubel, für den kleinen Hund und auch für uns, sind
wir dennoch erstaunt wie PeeWee sich täglich
verändert. In der Wohnung hört sie sehr gut. Sie geht nicht
an die Näpfe der anderen Tiere. Sie weiß genau die Bedeutung
von " Nein " und ihren Namen kennt sie sehr genau.
Auch zeigt sie an wenn sie Pipi muß, ist also schon
stubenrein.
Sie spielt ausgelassen mit den Hunden Cara und Pauli
und ist ganz zart mit den Katern.
Sie hat ihre Liebe für " wen wohl? " entdeckt.
Für
Dreibein , der sich ihrem Charme kaum entziehen kann.
Dackelline eben. *lach*
Wir
sind sehr glücklich
Der kleinste Hund , braucht den
meisten Platz—
Oder—
Wie es ist, mal einen unbedarften,
fröhlichen Hund zu haben.
Das PeeWee hält uns ganz schön auf Trab.
:-) JAAAAAHaaaaaa von allen Seiten bekommen wir
Schätzungen zu hören, das PeeWee ein Jahr alt sei,
aber, wir erleben PeeWee als kleinen,
fröhlichen Hund. Sie schubst mit der Pfote, sie unterwirft sich
allem und jedem. Erst gestern staunte Kater Rudi, weil PeeWee
sich lang und breit vor ihm auf den Rücken legte und dabei mit
ihrem Schwänzchen wackelte. Auch leckt sie allem was vier Beine
hat , ständig den Mund, selbst die Kater bekommen Küsschen.
Bäääch!
Dann spielt sie wie verrückt, um von Jetzt
auf eben in eine Art Koma-Schlaf zu fallen. Wenn sie schläft, rollt sie sich zunächst
ganz klein ein, um dann im Schlaf ganz groß und lang zu
werden. Sie ist der Kleinste von den Vierbeinern ( neben
Tömmchen ) und doch beansprucht sie den größten und meisten
Platz für sich. Die anderen Vierbeiner werden, während Peewee´s
Wachstum im Schlaf, dabei auf dem Sofa immer kleiner. Lach
PeeWee´s andere Seite ist ihre
entsetzliche Neugier. Backofen, Steckdosen, Staubsauger, alles
wird inspiziert. Von Angst keine Spur.
Vielleicht nur bei uns, weil wir gar nicht
wussten wie viele „ gefährliche „ Ecken in der Wohnung haben.
Hier sieht es aus , wie in einem schlecht gebautem Legoland.
Überall stehen vor Steckdosen zum Beispiel, irgendwelche Kisten,
damit PeeWee da nicht ran kommt.
Der schönste Augenblick am Tag ist für
uns, wenn PeeWee nach einer Tiefschlafphase aufwacht. Sie hat
einen typischen Dackelkopp. Nicht nur ihrem Charakter entsprechend,
sondern auch vom Aussehen. Jeder Dackelbesitzer wird wissen was ich
meine, wenn ich behaupte, das Dackel ihre Stimmungen mit ihren
Falten im Gesicht ausdrücken können. :-)
PeeWee wacht auf. Die Äuglein sind noch
klein. Drei Falten bilden sich über ihre Augenbrauen, während
sie sich erstaunt umschaut. UND DANN...springt sie auf, hüpft rum, das
Schwänzchen steht nicht still. Sie weiß nicht wohin zuerst. Zu
Dreibein oder zu mir und sie freut sich.
Freut sich unbändig.
Für uns überstezt in Menschen-Sprache: „
Hey !! Ist ja alles echt und wahr.....“
Vielleicht bescheuert von uns gedacht, aber
dennoch ist es schön.
Cara und Pauli, sind besonders morgens
etwas genervt. Pauli ist ein Morgenmuffel und Cara ist eh sehr
gemütlich. Da kommt das PeeWee – Wusel gerade Recht. Sie weisen
sie zurecht. Jedoch ab 10 Uhr wird die erste Spielerunde
eingeleitet und dann ist allet wieder gut.
J
Seit vorgestern spricht PeeWee. NEIN!! Sie
bellt nicht ständig. Aber sie winselt wie der Fernsehhund Lassie.
Das ist auch für uns neu. Sie winselt, wenn sie was will. Sie
winselt, wenn sie sich zufrieden eingekuschelt hat und
einschläft. Sie winselt Kater Rudi zur Begrüßung an. Sie winselt mich an, wenn ich noch Fern
sehe und Dreibein schon im Bett ist. Sie winselt, wenn das Futter lecker war.
Eine Quatschblase ist sie. !!
J Und alle Arten
von „ winseln „ sind unterschiedlich. Mal fröhlich, traurig,
drängend, ......
Eine PeeWee –Maus halt.
Das
PeeWee
PeeWee
ist ein großer Knabberer. Zugleich unendlich neugierig.
Nicht nur
das sie so nebenbei mir aus den Blumenpötten die Erde
rausholt.
Das sie
ihr Spielzeug im hohen Bogen durch die Luft wirbelt und
diese oft im Tannenbaum landen. ( Der Arme schaut schon
sehr geschädigt aus :-) )
Nööööö.
PeeWee sammelt gefrorene Blätter im Garten.
Ich
befürchte daran bin ich auch noch selber Schuld.
Gestern
kam sie auf mich zugewackelt und hatte ein großes Blatt im
Mund.
Es sah
aus wie ein Bart an ihrem Mund und ich musste sehr lachen.
Sie legte
ihr Köpfchen schief und schaute mich an.
Keine
Ahnung was sie da gedacht hat?
Auf jeden
Fall; heute.... immer wieder rannte sie zur Tür.
Ich
dachte natürlich, das sie mal muss und lies sie raus.
Doch
immer wuselte sie direkt ins Blumenbeet, um ein Blatt
aufzusammeln ( Hortensie ) und zu mir zu bringen.
Und sie
legt ihr Köpfchen schief und schaut mich dabei treuherzig
an.
Ich
glaube ich habe da an der falschen Stelle gelacht.
Ob ich es
mal mit einem Staubtuch versuchen soll? Wer weiß? Vielleicht
kann ich mir so eine Putzhilfe heranziehen. *grins*
Heute am 06.01.2006 haben wir Post bekommen, von dem
Menschen der PeeWee aus einem Tierheim in Polen zu uns
nach Deutschland gebracht hat. Einen lieben Dank an
Frau Aneta Szeming!!
Und auch an meine Freundin D. die
mir den Text übersetzt hat :-)
Betreff: Fotos vom Tierheim
Hier sind die Fotos von
Krecacej Dupki, jetzt PeeWee während ihres Aufenthalts im
Tierheim.
Alles Gute für das neue Jahr.
Vielen Dank für das
wunderschöne Zuhause für diesen Hund
Viele Grüße, Aneta Szeming
Sie hat uns drei Bilder gesendet die sie
gemacht hat als PeeWee noch im Tierheim war. ( Die Bilder sind
unter Bilder PeeWee zu sehen.)
Noch einmal DANKESCHÖN. Weitere Worte haben wir keine.
Vier
Wochen mit PeeWee.
(06.01.2006)
Heute sind es vier Wochen
her , das unsere PeeWee bei uns eingezogen ist.
Und seit etwas mehr wie
zwei Tage, gibt es eine deutliche Veränderung in PeeWees
Verhalten.
Am Dienstag war ein
schwerer Tag mit PeeWee. Sie machte Pipi auf den Teppich (
NEIN) sie kackte in den Keller, ( NEIN) sie knabberte an
Thomas Pantoffeln ( NEIN ), beim Spaziergang hörte sie kein
Stück.....ein Hunde-Flegel, halt. :-)
Dafür muss ich noch
erwähnen, das ich am Tag mindestens 20 Mal mit ihr rausgehe,
damit sie ihr Geschäft machen kann.
Irgendwann verlor ich meine
Nerven und schimpfte sie so tüchtig aus , das sie das erste
Mal sich in ihrem Korb verkrümelte und sich ganz klein
machte. Das tat mir unendlich leid und dennoch bin ich hart
geblieben und habe sie ignoriert. Nach einer Weile habe ich
sie gerufen und was war?
Sie kam glücklich aus ihrem
Korb , machte artig Sitz und ? und???? wackelte mit ihrem
Schwänzchen.
Das erste Mal das sie so
was wie " Freude" zeigte bei Erwähnung ihres Namens oder
auch später bei Gabe von Leckerlein.
Erst meine Freundin brachte
mich darauf, das sie vielleicht weder Lob noch Tadel kannte
und deshalb auch nicht den Unterschied.
Nun, seit dem Tag geht es
mit riesigen Schritten voran. Sie freut sich viel, beachtet
uns ganz anders, ist sehr aufmerksam, auch beim Spaziergang,
trotz ihrer großer Neugier :-)
Und sie animiert auch
Thomas und mich zum spielen.
Sie versteckt sich nicht
mehr unter den Couchtisch, sondern legt sich an meine Füße,
wenn sie an ihrem Pansen knabbert und vorletzte Nacht hat
sie mich geweckt , weil sie mal musste. Auch das erste Mal!!
Letzte Nacht hat sie
komplett eingehalten, bis wir heute morgen mit den Hunden
gegangen sind. Und sie hat sich über das Lob gefreut, wie
ein Schneekönig. Im Wald bringt sie seit neuestem Stöckchen
und will spielen. Bei all dem steht die Rute nicht still.
Gestern schnappte sie sich ihren Napf und warf ihn mir vor
die Füße. Es war schon nach 18 Uhr und ich nahm es als
Aufforderung, das ich das Füttern nicht vergesse :-)
PeeWee geht noch heute
staunend durch die Wohnung und untersucht Möbelstücke, als
hätte sie diese noch nie bemerkt.
Gestern suchte ich sie in
der Wohnung und fand sie mit Kater Tömmchen im frisch
bezogenen Bett eng aneinander geschmiegt und beide
schliefen tief und fest.
Auch fängt sie an, Thomas
und mich in der Wohnung zu suchen. Zum Beispiel wenn einer
von uns im Keller ist, oder auf dem WC. Sie findet es toll,
wenn wir lachen. Sie lernt ebenso unser Verhalten scheinbar
kennen, wie wir ihres und ihre Mimik kennen lernen.
Und manchmal, manchmal legt sie sich zu Thomas oder zu mir
und legt ihren Kopf auf unsere Knie ....
Und manchmal , manchmal da
könnte ich schwören , das sie vor Freude lacht. :-)
So mit dem typischen
Dackel-Grinsen im Gesicht. :-)
Gut! Es gibt auch immer
noch viel zu tun und viel zu lernen. Heute zum Beispiel,
verschwand sie durch den groben Zaun in Nachbars Garten.
Es ist alles so schrecklich
aufregend für den kleinen PeeWee - Hund.
Aber und auch das ist
NEU, sie hört inzwischen auch auf einen Pfiff. Nicht immer
, aber immer häufiger.
Im Wald achtet sie darauf,
wo wir hingehen. Das ist ein großer Erfolg.
Denn manchmal ist sie ganz
aus dem Häuschen, weil ein Ast knarrt und dann ist sie
abgelenkt.
Wenn sie uns aber nicht
mehr sieht macht sie sich sofort auf die Suche nach uns.
Heute genau vor vier
Wochen kam sie zu uns. Dazwischen war sie sehr krank, hat
viel angestellt, uns alle auf Trab gehalten. Keinen Tag gab
es , wo Alltag einkehren konnte. Seit gestern gibt es
morgens nach der hunderunde Frühstück, im Anschluss wird
5-10 Minuten mit Cara und Pauli gespielt und dann ist Heia
angesagt.
Sie scheint endlich so
ohne " Anspannung " zu sein, das sich ein kleiner
Bersch-Alltag entwickeln kann.
Unsere PeeWee, eine kleine
Zaubermaus. *raüsper* ich meinte natürlich Zauberreh
:-)
Noch ein
kleiner Nachtrag:
Vielleicht wundert man sich, weil ich kaum etwas über das
Zusammenleben der drei Hunde und der zwei Kater schreibe.
Das jedoch einen einfachen Grund:
Die Kater Rudi und Tom und auch Cara und Pauli verhalten
sich so, als ob PeeWee schon immer hier war. Sie haben sie
vollkommen ins Rudel aufgenommen.
Tom schläft mit ihr zusammen auf dem Kopfkissen.
Rudi kommt von seinen
Touren heim und begrüßt jetzt statt zwei Hunde, drei Hunde
mit Köpfchen geben
Bei den Hunden ist es so , das mehr gespielt wird ( leider
auch mehr gefressen wird *lach* )
Pauli und PeeWee teilen sich schwesterlich die Gunst von
Thomas und auch das Körbchen mit den Tierspielsachen.
Cara ist " Tante" Cara, meine sanfter Seelenhund, die PeeWee
unter ihre Obhut genommen hat und sie auch schon einmal
zurecht weist, wenn sie zu wild spielt.
Und PeeWee? PeeWee genießt offensichtlich das
Zusammenleben und die Aufmerksamkeiten von allen.
Das
einzige Problem was wir haben, ist das Pauli
Angst hat bei den Spaziergängen vor dieser Flexi-Leine
von PeeWee. Sie hat sie leider schon mehrmals vor ihr
empfindlichstes Körperteil, nämlich den Popo, bekommen. :-)
Erste Erfolge! (12.01.2006)
Obwohl das eigentlich Quatsch ist, denn
Erfolge, gab es schon viele mit der kleinen PeeWee.
J
Es geht halt nur nicht alles auf einmal, nicht wahr? !!
Täglich lernt PeeWee dazu. Erstaunlich für
so einen kleinen Hund, der Nichts aber wirklich rein gar nichts
kannte. Noch nicht einmal Lob und Tadel. Sie ist ein fröhliches
aufgeschlossenes Tier, allerdings dies zu "jedermann" und zu “jedemtier“.
Für sie gab es keinen Unterschied zwischen
fremden Menschen und zu uns. Etwas, was die Erziehung recht
schwierig machte. Eine Ausnahme gab es! Etwas was ihr in ihrer
Umwelt unheimlich war und ist, wird gnadenlos verbellt. Doch im
Laufe der letzten Wochen, haben wir sie an Pferde, Kühe,
wackelnde Blättchen im Wind u.s.w, sanft heran geführt, das sie
heute begreift das da sich das Bellen gar nicht lohnt.
Eine einzige Sache gibt es noch, (aber daran arbeiten wir sehr)
wenn Menschen die sich miteinander unterhalten, uns im Wald
entgegen kommen, diese werden gnadenlos nieder gebellt. Zum
Glück gibt es auch Menschen, die nach Erklärung und
Entschuldigung von uns, viel Verständnis zeigen.
J (Danke an dieser
Stelle)
Mit PeeWee durch einen Wald oder über ein
Feld zu gehen, bedeuten Abenteuer pur. Es gibt wirklich nichts,
was sie nicht ablenkt. Eine Fliege, ein Grashalm, einen Stein,
ein Tannenzapfen und ooohhhh, einen Misthaufen Prima......Da
geraten schon einmal Thomas und ich zur schönsten Nebensache auf
der weiten Welt. J
Ausnahme: Unser Garten, der keinen Zaun hat. Dort gibt es kein
Halten mehr. Selbst Bäume und Sträucher werden in Übermut und
Freude umgerannt. Keine Ahnung wer es ihr gesagt hat, das der
Garten „ihr“ ist, aber im Garten ist sie vollkommen
unberechenbar. Gestern war ich zwei Stunden bei den Hasen. Es
war schönstes Sonnenwetter.
Ich konnte PeeWee nicht die ganze Zeit im Haus lassen, während
Cara und Pauli die Sonne genossen und den Garten unsicher
machten.
Also holte ich PeeWee zu mir und band sie mit einem
langen Seil an einen Baum. Ich weiß nicht was geschehen ist? In
einem Buch habe ich gelesen, das ein Hund auch dies als Strafe
empfinden kann. Es war von mir allerdings nicht als Strafe
gedacht....... Auf jeden Fall, als Thomas dann kam, machte ich
sie ( auf mein Risiko ) los und?? Sie hörte und spielte und
sie lies sich abrufen und spielte und sie blieb nur im Garten
und spielte ......
Wie der Zufall es wollte, unterhielt ich
mich gestern auch mit meiner Freundin Ulli. Sie erzählte mir,
das sie für ihre Hündin Miga eine 10m lange Schleppleine
gekauft hätte. Aber nicht eine die mit Eurosen in zweistelliger
Form in einem bekannten Tierfutter-Konzern gekauft wurde
(wirklich sau-teuer!) sondern eine Pferde-Longierleine für knapp
9 Euro. Eine prima Idee und Thomas, machte sich sofort auf den
Weg und kam mit einer Longier-Leine zurück für 6 Euro.
J
Diese kam schon gestern zum Einsatz. Mal
davon abgesehen, das unsere Pauli viel weniger Angst vor dieser
Leine hatte ( Pauli ist der Hund mit Leinen-Angst), folgte
PeeWee brav aufs Wort. Nach 10 Minuten gingen wir das Wagnis ein
und machten sie ganz frei. PEEWEE hörte aufs Wort. Ich war
gestern sehr übermütig und glücklich darüber. Und was noch
schöner war; PeeWee freute sich über jedes einzelne Lob. Sie
registrierte diese Streicheleinheiten nicht nur, sondern sie
wuchs sichtlich stolz über sich selber hinaus.
Heute morgen machten wir wieder eine Runde. Wir; das waren
Pauli, Cara, PeeWee, Miga, Ulli und ich. Unterwegs trafen wir
noch Max und sein Herrchen.
PeeWee lies sich nicht beirren. Beachtete
die Kühe nicht, aber achtete sehr auf mich. Jedes Kommando saß.
Und sie freute sich. ( Und ich erst!)
Kleine Ausflüge in Nachbars Garten und dies
verbotenerweise, sonst völlig kopflos, konnten abgerufen werden.
Ebenso das Verlassen des Weges und verschwinden in den Wald.
Aber das Schönste und für mich das Wichtigste, war ein Treffen
mit Ballou. Ballou ist ein riesiger schwarzer Neufundländer von
cirka 65-70 kg. Er ist gutmütig und sehr lieb, hat aber Pfoten in
Größe eines PeeWee-Kopfes.
J Alle Hunde wuselten zusammen. Die Ruten standen nicht
still vor Neugier und gutem Willen. Ballou völlig glücklich über
so viel Aufmerksamkeit übte sich ein wenig in „Temperament“
J
Und meine kleinen Zwerge stoben hektisch auseinander. Pauli und
Cara kamen sofort zu mir. Ich sah PeeWee schon Fersengeld geben.
ABER NEIN!!
Sie schlug einen galanten Bogen um Ballou
und kam ebenfalls zu mir. Eine Pauli an meinen Waden, eine Cara
an meiner (treuen) Seite und das Peewienchen an meinen
Schienbeinen mit allen Füssen auf meinen Schuhen. *Lach*.
Ich glaube PeeWee weiß endlich, wo sie hin
gehört.
Ich bin sehr stolz auf meine Hunde. Auf
PeeWee besonders, die soviel Eindrücke und so viel Neues
verarbeiten musste und noch muss. Die so klug ist und sehr
schnell lernt.
Übrigens sitzt das
PeeWienchen zu meinen Füßen und knabbert gerade zufrieden an
ihrem getrockneten Pansen :-)
Erste Erfolge. !!!!! *glücklichbin*
STOLZ BIN !!!!!!
Ich weiß, das es albern ist , aber ich will
es in die Welt hinaus schreien!!!
Wanderung von zwei Stunden. PeeWee OHNE LEINE!!
Perfekt gehört. !!!!!!!!!!
Mit Pauli gespielt! ( Die keine Leinen - Angst hatte , weil
keine Leine da )
Das ist Glück!
21.02.2006.
3
Monate mit PeeWee und der Truppe
Wenig
habe ich in der letzten Zeit geschrieben. / - Aber
es ist viel geschehen. !
PeeWee
war eine "heiße Feder"! Eigentlich ist sie jetzt aus
ihrer Hitze raus, aber manche Hunde-Jungs im
Gummibacherland haben das noch nicht so recht
verstanden *lach*
Thomas
und ich schauen auf auf unsere Hunde , und
staunen immer noch, wie es sein kann, das es Tiere
scheinbar eher gelingt in Frieden und Harmonie
miteinander zu leben, als es Menschen tun.
Vielleicht liegt es auch daran, das die Tiere mit
ihrem Instinkt einfach spüren, das Kritik ( Schimpfe
:-) ) nichts mit "Verletzen" zu tun hat,
das immer noch Freundschaft und Liebe im Spiel ist?
Es ist
viel geschehen. In unserer Tiertruppe haben wir uns
darauf geeinigt , sie vieles untereinander
ausmachen zu lassen. Sie sollen auf uns hören und
dennoch eigenständige, unabhängige Charaktere
bleiben. Und eben darüber geraten wir Menschen
ins wundern. Das klappt einfach toll.
Wie fasst man es in Worte?
Ich
habe keine Ahnung.
Das was
mir bleibt , ist nur dir ein wenig zu erzählen.
Wie
glücklich wir mit PeeWee sind. Wie wunderbar sie
sich eingelebt hat.
Wie
sehr sie Cara, Pauli , Thomas und mich mag. Wenn wir
alle im Garten sind , fällt es ihr im Traume nicht
mehr ein, den Garten zu verlassen. Sie wuselt
immer um uns herum, zeigt uns Tannenzapfen und
Steinchen und Stöckchen, als wenn es kleine
Goldschätze wären...und dann freut sie sich wie
verrückt über Lob.
Zu
Anfang war sie ja mit allen Menschen sehr
freundlich.
Das ist
sie immer noch!
Aber
....sie fremdelt überhaupt nicht mehr.
Sie
zeigt sehr demonstrativ , das sie ein Thomas und
Elke -Hund ist :-) Ein Bersch-Bambi
*lach*
Gestern
hat sie beim Spaziergang wohl einen spitzen Stein
in den Fußballen bekommen.
Weinen
und zu mir humpeln das war alles eins. Ich konnte
aber nichts entdecken, habe sie aber trotzdem ganz
dolle getröstet. Man hätte die Schauspielerin
sehen sollen. Traurige Ohren , trauriger , leidender
Blick...Bussis und Streicheleinheiten abgeholt und
los ging es über die Felder ohne Gehumpel sondern
in Freude und Übermut mit weiten Sprüngen.
Das
PeeWeenchen ist aus ihrer Hitze raus, und ich werde
mich mal informieren bei verschiedenen Ärzten
wegen der Kastration. Mir ist schon ganz schlecht
deswegen und hoffe wir bekommen das schnell über
die Bühne. Bin froh , wenn ich die Kleine nach der
OP wieder in meinen Armen habe.
Thomas
wird inzwischen gegen Nachmittag sehnsüchtig von
drei Hunden erwartet. Wir haben im Arbeitszimmer
eine sehr niedrige Fensterbank ( 45 cm über
dem Boden mit großer Fensterfront) und
jedes Auto was ab 16 Uhr in unsere Sackgasse
gefahren kommt, wird neugierig begutachtet. Ich
muss unbedingt mal ein Bild davon machen. Es sieht
zum schießen aus , wenn drei Hunde mit den
Vorderbeinen auf der Fensterbank stehen - Cara
zumeist in der Mitte, eingerahmt von den beiden
Kleinen - und die Schwänze wackeln im Takt.
Wenn
PeeWee ins Bett will zeigt sie das auch sehr
deutlich. Sie hat sich einfallen lassen, Thomas die
Pantoffeln auf das Sofa zu bringen und ihn dann
erwartungsvoll anzuschauen.
Überhaupt ist es witzig , was sich die Hunde
voneinander abgeschaut haben!
Das mit
der Fensterbank hat PeeWee angefangen. Cara und
Pauli sind früher niemals auf die Idee gekommen.
Dafür
brachte Pauli uns ja immer den Napf , wenn sie dann
mal außerhalb der Zeit Hunger hatte. Das macht
PeeWee jetzt auch.
Dafür
knabbert Pauli jetzt ( endlich ) ebenso wie Cara und
PeeWee an Knochen rum.
Die
zwei scheinen sie überzeugt zu haben , das es was
Feines ist :-)
Wir haben immer
ängstliche und misshandelte Tiere gehabt. Und ich
bildete mir was darauf ein , das ich schnell ihr
Vertrauen gewonnen habe.
Wie
dumm bin ich gewesen. Wie eingebildet und arrogant.
PeeWee war nichts von alledem und dennoch hat
es sehr lange gedauert , das sie hier auf dem Bersch
angekommen ist.
Der Grund?
PeeWee kannte nichts. Auch keine Angst, keine
Vorsicht, keine Menschen. Sie kannte nur andere
Hunde. Und alles , wirklich alles wurde neugierig
inspiziert.
Ich habe mir den kopf zerbrochen , wie ich eine
Bindung zu diesem Tier fassen könnte. Und habe auch
sehr viel probiert. Darüber habe ich übersehen , das
es NUR ZEIT BRAUCHT!! ZEIT-- unendlich viel
Zeit.
In meiner Arroganz hatte ich übersehen , das
sie so unendlich viel zu lernen hatte. Auch
schmusen, und Freude, und Lob.
JA!!
Lob war ihr völlig fremd. Sie wusste wirklich nichts
damit anzufangen, wenn wir uns freuten.
Kein
Wunder! Sie kannte ja auch das Gegenteil
nicht. Wie hätte sie da unterscheiden können?
Mir war
auch entgangen , das sie so viel an Infos zu
verarbeiten hatte, das sie viele Tage unter
Anspannung stand. Es gab kein Haia machen am Tag.
Alles war neu. Erst vor knapp drei Wochen
genehmigte sie sich " entspannt " einen
Mittagsschlaf in ihrem Körbchen.
NOCH
HEUTE!! Immer noch; steht sie zum Beispiel
vor einem Spielzeug und scheint zu überlegen ....
Und
immer noch wird sie in der Nacht wach und schaut mit
großen Augen um sich..allerdings mit dem
Unterschied, das wenn sie Thomas oder mich erkennt ,
sie freudig zu uns kommt, schon mal einen Nasen-Kinn
-Schleck verteilt und sich wieder an das
Fußende trollt.
Durch PeeWee haben wir auch festgestellt, das
unsere Pauli wirklich ein kleiner Pfiffikus
ist.
Sie ist mit Abstand die klügste von allen Tieren ,
wenn es darum geht ihren eigenen Vorteil zu
verteidigen.
Eine kleine Geschichte.
Jedes Tier hat seine Rückzugsmöglichkeit.
Einen Platz , der nur ihm allein gehört! Und man
kann jetzt darüber lachen; aber das ist etwas , was
alle inklusive Kater sehr schnell
verstanden haben. Cara als Chefin von der
Hundetruppe hat ihren Korb den sie auch
unmißverständlich verteidigt hat. Der ist für alle
Tabu. Wo sollte er auch anders sein , als in
direkter und unmittelbarer Nähe von mir. :-)
ABER...
die kleinen Zwergenhunde
tauschen schon mal die Körbe aus. Gibt da
überhaupt keine Probleme, denn es wird genommen was
übrig bleibt.
Vor ein paar Tagen ging es Paulinchen nicht so gut.
Und Pauli wollte in ihren eigenen Korb. NUR??
Der war besetzt von Peeweenchen. Was tun?
Pauli saß vor dem besetzten Korb und winselte,
kratzte, schubste ....Doch PeeWee rührte sich
nicht.
Plötzlich schoss Pauli zu
Eingangstür und winselte, PeeWee schoss direkt
hinterher !
Pauli direkt zurück und mit einem Hechtsprung
in ihren Korb.
Als PeeWee entdeckte das sie veräppelt wurde ,
traurig vor dem belegten Korb saß, ----ich
schwöre , dat Pauli hat gegrinst *lach*
Es gibt
so vieles was ich erzählen könnte.
Aber
ich glaube das Wichtigste ist , das weder Thomas
noch ich unsere Entscheidung zu PeeWee bereuen.
Im
Gegenteil!
Wir
fragen uns , wie unser Leben vor drei Monaten ohne
unsere PeeWee war.
Unser
Hunde-Dreigestirn.
Unsere PeeWee war das
erste Mal im Bach.
(
05.05.06 )
Ich schwöre euch !! !
Zwei ihrer schwarz
glänzenden Krallen hat sie reingestippt, worauf ein
unwilliges Kopfschütteln folgte mit anschließender
Flucht in die Büsche.
Da saß sie da ,
verdeckt von allerlei Grünzeug und schielte durch die
Blätter.
Und was sah sie da?
Eine Cara die mit
Inbrunst durch das flache Wasser stapfte. -Links -
Zwo, Drei , Vier ....Links - Zwo .....
Und eine Pauli die
aufgeregt bellend im aufgestauten Bachbecken nach
Stöckchen tauchte.
Wat nu? Dachte sich
unser Bersch-Bambi?
Als ich dann selber bis
zu den Knien im Bach stand, Cara um mich herum wedelte
, Pauli wie ein Otter um mich herum schwamm, da kam
Klein - PeeWee.
Zaghaft, zögernd und
das bis ein Stock mit der Strömung an ihr vorbei
schwamm.
Jippie! und ab
hinterher.
Eine halbe Stunde
waren wir im Bach.
Zuhause dann,
schliefen drei kleine , glückliche Hundemädchen
sofort ein.
Schön war das Erlebnis
und wir freuen uns schon auf das erste schwimmen gehen
in unserer Talsperre.
Seelenhund ??????
( August 2006)
Übrigens ...glaube ich , das ich PeeWee so genannt
habe ;
das
dies an Niki liegt.
PiWi
= Niki
Ich
bin wahrscheinlich wirklich bescheuert,
aber
PeeWee ist Niki.
Jeden
Tag geschehen Dinge....
Keiner der Hunde (
weder meine eigenen noch Besucherhunde - Freunde -Hunde
) war und ist Niki so ähnlich.
Niki ist zu sehen unter
( Bis wir uns Wiedersehen)
Sie
klebt an mir. Sie
liegt mir fast ausschließlich zu Füßen ( im wahrsten
Sinne des Wortes )
Achtet extrem auf
meine Augen , sucht immer Blickkontakt.
Und
sie freut sich über all das, worüber ich mich freue.
Manchmal denke ich, das sie mich anschaut und mir sagt
: " Siehst du ! Wir haben die schlechten Zeiten
gemeinsam überstanden,
( gemeinsam mit Niki
erlebt )
JETZT
sind die guten Zeiten dran.
PeeWee ist einfach nur,
ich
kann es nicht erklären ..
UNGLAUBLICH
Und
nebenbei ; sie liebt mich.
Sie
ist 7,5 Monate hier , es entwickelt sich erst
jetzt hier .... diese
innigliche , sehr enge , sehr liebevolle Beziehung.
Es ist so ,
als wenn sie jetzt verstehen würde , das man sie lieb
hat.
Ich
habe mal geschrieben , das es ein Glück ist einen "
Seelenhund " erlebt
-- mit einem leben zu dürfen.
Ich
habe das unglaubliche Glück in Cara und Niki zwei
inniglich mit mir verbundene Hunde in meinem Leben
haben zu dürfen.
In
PeeWee erlebe ich gerade fast eins zu eins .
Ich
kann es nicht erklären ...
Es
ist verwirrend und zugleich sehr schön.
Das
einzige was bei PeeWee anders ist;
bei
Niki und Cara wusste ich es in meinem Herzen
sofort.
PeeWee hat seitdem sie hier ist , immer mal wieder
ganz sanft angeklopft ....
und
jetzt ??
*lach*
Jetzt
hat sie mich.
Eine PeeWee
die an mir hängt , als wäre ich ne Leberwurst auf
Beinen = lach =
Mein Peewchen,
Und dennoch, es gibt
so viele AHA - Erlebnisse wegen Niki
und
so viele Peewchen -
Drolligkeiten.
Letzte Nacht ,
sie lag in meinen Armen,
da drehte sie sich
auf den Rücken.
und dann suchte sie
was.....ihr Mündchen schmatzte ...
meine Hand ´lag über
ihre Brust.
Und im Schlaf suchte
ihr Mündchen was ..
und fand meinen
kleinen Finger.
Und dann hat sie
genuckelt.
Oft quetscht sie
sich auch , wenn ich sitze zwischen meine Beine und
dann drückt sie , legt ihren Kopf auf meinen Bauch
und schaut mich einfach nur an.
Große Augen , lieb -
entspannt und lustig. --- und voller Vertrauen
und Liebe.
Sie erstaunt mich
jeden Tag.
Genau so , weiß sie
auch seit ein paar Wochen , das wenn ich mich um Cara
kümmere ( Gewitter / Medikamentenabgabe ) , das sie
sich nicht einzumischen hat.
Sie sitzt daneben
und beobachtet.
Drängt nicht vor
oder sich dazwischen.
Unser Bersch-Bambi.
Wir sind froh und
glücklich das sie bei uns ist.
Gestern waren wir
nach langer Hitze - Zeit die große Runde
laufen. Vorher waren wir täglich schwimmen mit der
Hundebande.
Himmel , der Hund
hat alles was so rum lag im Wald, zu mir gebracht.
Entdecker-Freuden ,
die unbedingt mit mir geteilt werden mussten .
Der Stätz stand
keine Sekunde still.
Und wenn doch , war
er so hoch aufgerichtet , wie bei einem
Schweinchen.
Cara und Pauli
ließen sich anstecken und alle drei hatten irren Spaß
Einfach nur schön.
Ach ja !!
Wenn man im Dorf eingeladen sein sollte, und
zufällig ein Fenster wegen dem heißen Sommer geöffnet
haben sollte,
und die Hunde sind Zuhause, und man selber hat mit vielen
Gummibacher Menschen Spass.....
Sollte man da ein wenig lauter lachen ( so Jo - typisch )
:-)
DAAAAAAAAAAAA
muss man leider damit rechnen, das ne kleine PeeWee - Wutz
versucht auf die Fensterbank zu kommen,
das sie hinaus spaziert auf die Blumenkästen. Gott-*sei - Dank
es als zu hoch zum springen befindet.
Ihr ist nichts geschehen.
Beim Heim kommen, saß der Schreck bei uns sehr tief
aber!!
Die Geranien und anderen Blumen haben es leider nicht
überlebt.
Nun; PW ist nichts geschehen.
Auch wenn das Luder genau wusste, das sie was angestellt hatte.
( Verkrümeln unter den Tisch )
PeeWee ist umgetauft in KLEBEWÜRSTCHEN!
:-)
Nov. 2006
Unsere PeeWee bringt uns
sehr zum lachen. Unser Such und Schnüffel -Hund mit der
gehörigen Portion Hummeln in der Fott.
Wie schon geschrieben
braucht dieses kleine Hundewesen Aufgaben. Und wir bemühen
uns , ihren Hundetag so abwechslungsreich wie möglich zu
gestalten. Schon alleine dabei gibt es viel zu lachen und
zu schmunzeln.
Letzten Freitag habe ich
angefangen Vannile-Kipferl zu backen. Das Wetter
war grottenschlecht und PeeWee langweilte sich
entsetzlich.
In meiner Not habe ich ihr
Lieblingsspielzeug den Klinsi genommen und ihn immer
wieder über den Balkon in den Garten bzw. vor die Garage
geschmissen.
Vorne war die Haustüre
offen und PeeWee flitzte bestimmt 20-25 Mal raus und
suchte ihren Klinsi , um ihn mir anschließend begeistert
in die Küche zu bringen.
Schon mal gesehen, wenn
sich ein kleiner Hund bis zu den Ohrenspitzen freut ;-D
hi hi hi ..... Sie wackelt nicht nur mit dem Stätz ,
sondern mit dem ganzen Körper.
Jetzt ist es so , das bei
der Hundertschaft an Spielzeugen die die Hunde haben ,
ausgerechnet der Klinsi das einzige Spielzeug ist, womit
alle drei Hunde GEMEINSAM spielen. Aus was für Gründen auch
immer :-)
Der Klinsi hat ein
Mittelteil aus Hartplastik in Form von Klinsmann, aus dessen
Armen und Hintern ein Stricktau herausbaumeln. Also
hervorragend zum ziehen für drei Hunde .....
PeeWee kam in die Küche
geflitzt--OHNE KLINSI!!
Ach du Schreck.
Ich sie immer wieder
aufgefordert , das Teil zu suchen. Fast eine Stunde rannte
sie in Aufregung im Haus und durch den ganzen Garten herum.
Ich war mit meiner Backerei
endlich fertig und schimpfte gutmütig vor mich hin ( was
PeeWee völlig richtig verstanden hatte !! )
in Gedanken , wo ich ein
neues Spielzeug für die drei Hunde finden werde.
Ich ging nämlich davon aus
, das der Klinsi weg war. Sei es durch unsere Elstern
oder Besucherhunde in unserem Garten ( Hier sind seit
neuestem sehr viele Hunde unterwegs )
Ich schimpfte weiter , als
ich mich in Regenjacke und Gummistiefel warf, um selber
nach Klinsi zu suchen.
PeeWee immer mit dabei. Und
aufgeregt --Himmel !!
Patschnass und ohne Klinsi
kamen wir aus dem Garten zurück.
Mit Tee und Handtuch
bewaffnet setzte ich mich ins Wohnzimmer, während PeeWee
immer noch weiter suchte. Inzwischen waren fast zwei
Stunden mit der Sucherei vergangen. Sogar Pauli und Cara
hatten sich daran beteiligt.
Ich schlürfte gerade an
meinem Tee, als ich das Spielzeug hübsch eingemümmelt in
PeeWees Decke hervor blitzen sah.
Sie hat nämlich die
Angewohnheit den Klinsi wenn sie was ruhen will ,
mitzunehmen.
Armer Hund. Vollkommen K.O.
war sie an dem Nachmittag
und in der Nacht hat sie es
sich nicht nehmen lassen , den Klinsi mit ins Bett zu
nehmen und sich drauf zu legen.
:-)
_________________________________
PeeWee
hat wat Neues..... :-)
wollte
schnell berichten....
Also dat
PeeWee , wat ja seines Zeichens eine wilde Hummel ist,
immer in Bewegung - hat wat Neues. :-)
Vorweg
zur Erklärung.
Morgens
nach dem Frühstück macht sich das Katervolk in der Regel
auf , in die obere Etage zu entfleuchen ( dort ist das
Schlafzimmer) , um nach arbeitsreicher Nacht ( Jäger Rudi !
) oder nach ausgiebigen nerven des Menschenvolkes ( Thomas
und ich durch Senior-Chef - Kater Tom ) sich SEIN Bett zu
besetzen.
( Wir
haben unser Bett für die Nacht nur von ihnen gemietet
:-) )
Dort
werden Kissen, wie auch Decken in Position geschoben,
gezogen, gedrückt und geschubst , so das ein Herr Kater
auch schön in dem Durcheinander ruhen kann.
( Ich
mache unser ( ALLER ) Bett jeden morgen. Nur leider sieht
man davon am Abend nix mehr *seufz* )
Immer
häufiger geschieht nach einer Weile folgendes.
Wenn
Cara keine Lust hat zu spielen, das Paulitier nach
Hunderunde einfach nur dösen will ( Pauli hat ein
Langschläferherz !) Thomas und ich unseren Arbeiten
nachgehen, dann ist das für ein PeeWee- Hund ja sowat von
langweilig. !!!
Abba auch
sowat von langweilig! Selbst der Klinsi ( Hundespielzeug )
ist dann sowat von öde .......
Wenn man
dann, das PeeWeenchen im Stillen beobachtet, bemerkt man an
ihrer Mimik, wie es in ihrem kleinen Köpfchen zu arbeiten
scheint.....*grübel*
Da war
doch noch was ??? Schaun wir mal.....
und
plötzlich spurtet das Bersch-Bambi durch die Wohnung, die
Treppe hoch, mit einem Satz ins Schlafzimmer, mit einem
halben Satz ins Bett und das Katervolk versucht krampfhaft
die Schlafposition in ihren Deckengewusel zu halten und
ignorieren PeeWee mit einer bewundernswerten Stur- und
Gelassenheit.
So!! Der
tägliche Ablauf bis vor kurzem .
Seit
neuestem aber, ist nach der Erstürmung der oberen Etage
folgendes an der Tagesordnung.
Da
offensichtlich das " doofe " Katervolk nicht auf schönen
und lustigen PeeWee-Hund reagiert,
hat sie
ihre Taktik geändert.
Schon in
der Diele drosselt sie ihr Tempo, schleicht langsam ins
Schlafzimmer, sucht mit ihrer Vorwitz-Nase einen Eingang für
unter die Decke- robbt sich ganz langsam ins Bett-
krabbelt unter der Decke herum (meistens sieht man draußen
nur noch die Hinterpfoten ) bis es nicht mehr geht, also ein
Widerstand zu spüren ist und dann ?? Dann......
Jippiiieee
Kopf
hoch und Kissen aber noch besser KATERPURZELN spielen.
Ich weiß
nicht ob man sich das vorstellen kann.
Sie
schiebt ihren Kopf unter das Hindernis und springt auf, so
das schon mal Kissen und Kater auf der Decke aus dem Bett
fallen.
Tömmchen
gefällt das freilich weniger gut , aber Trudchen reagiert
in der Regel immer.
Entweder
er knallt PeeWee eine oder springt unters Bett um zu
flüchten was PeeWee natürlich Spaß macht um zu einer
wilden Verfolgungsjagd anzusetzen....
Immer wat
los uffem Bersch :-)
Das wird die letzte Geschichte
von Cara sein.
30.04.2010!
Es ist eine Cara-Geschichte und
zugleich gerichtet an einen Menschen
der uns zu ihrem Tod geschrieben
hat und uns leider unbekannt
ist. Meine Antwort kam leider
wieder zurück mit dem Vermerk "
Unbekannt" .
Dennoch wollen wir uns herzlich
bedanken für die liebevollen Worte
des Trostes an uns. Und möchten sagen
wie lieb es ist , dass wir wissen
, das es Menschen gibt, die an
Cara denken! Es ist so schön zu
wissen, das sie nicht vergessen ist.
Zeitgleich möchten wir uns
bei allen Menschen bedanken, die
sich bei uns nach Caras Tod in
irgendeiner Form gemeldet haben, sei es in
Geschenken (für Cara) , Karten oder per Mail. Es
ist so schön für uns
gewesen, zu erkennen das es noch
mehr Menschen gibt , die in Cara
das gesehen haben wie auch wir.
Zurück zum Schreiber " Unbekannt"
Ich hoffe Sie erlauben mir , als
letztes Geschenk an Cara , das ich Ihr
mir zugesendetes Gedicht hier veröffentliche.
Es wäre UNS wichtig.
Bitte einfach melden , wenn nicht.
Wir bedanken uns für Ihre Zeilen und
das Gedicht.
JE SCHÖNER UND VOLLER DIE
ERINNERUNGEN,
desto schwerer die TRENNUNG.
ABER die DANKBARKEIT
verwandelt die QUAL der Erinnerung in eine stille Freude.
Man trägt das vergangene Schöne
nicht wie einen Stachel, sondern
wie ein Geschenk in sich. (Dietrich
Bonhoeffer)
Maike bei uns auf dem Bersch.
(Einzug am 27.08.2010)
Am Freitag ist Maike zu uns gekommen. Sie
ist aus dem TSV Tiere für Menschen Nümbrecht. Nach
einem sehr schönen Treffen mit den wirklich
lieben Menschen aus dieser Organisation, lasen wir
ein paar Tage später auf deren HP Maikes Geschichte.
http://www.menschen-fuer-tiere-nuembrecht.de/
Hier ist in kurzen Auszügen Maikes
Geschichte von der HP des TSV Nümbrecht.
Leica, kleine
Pinscher-Mixhündin, geb. 2001, kastriert, wurde von
ihren früheren Besitzern abgeschoben, nachdem sie vom
Welpenalter an in dieser Familie lebte. Wir erhielten
einen Anruf, dass eine kleine Hündin abgegeben werden
müsse, weil man keine Zeit mehr für sie habe. Die
arme Hündin verstand die Welt nicht mehr und weinte und
jammerte und war vollkommen verzweifelt. So kam Leica in
unseren “Ältere-Damen-Club” zu Dackelchen Tanja
und Mosche und den beiden alten Mopsmädchen. Die Mädels
verstanden sich auf Anhieb, das war nicht das Problem.
Ein solches war aber, dass Leica sich weigerte, Futter
zu sich zu nehmen. Sie verweigerte - bis auf das eine
oder andere Stückchen Fleischwurst - jegliche Nahrung.
Nach ein, zwei Tagen fasste sie Vertrauen und fühlte
sich wohler, ging spazieren und hatte ihren Spass mit
den anderen Mädels. Nur essen wollte sie immer noch
nicht. Um ein gesundheitliches Problem auszuschliessen,
vereinbarten wir einen Termin beim Tierarzt und siehe
da, als hätte sie es mitbekommen, frass sie plötzlich
ihren Futternapf leer.
Inzwischen hat Leica sich gut eingelebt und vermisst
ihre treulosen Menschen nicht mehr. Wir suchen nun ein
schönes und endgültiges Zuhause für die Kleine (auf den
Bildern sieht sie grösser aus als sie ist, wir müssen
messen). Ihre neuen Menschen sollten sie nicht zu viel
alleine lassen, ein Hundefreund wäre schön, muss aber
nicht dringend sein. Übrigens versteht sich Leica auch
gut mit Katzen, die lebten in ihrem früheren Zuhause.
Als wir das gelesen haben, es hat
uns richtig weh getan. Unsere Cara ist
mit 9 Jahren gestorben. Wir hätten alles
dafür gegeben , hätten wir mit ihr
mehr Zeit haben dürfen. Und dann
lesen wir von Leica die 9 Jahre alt
ist, und die man nicht mehr will. Thomas
und ich haben uns nur angeschaut. Und
dann haben wir angerufen. Und dann waren
wir mittags im Tierheim. Und dann sahen wir unsere
Maike :-) Und dann brachte man sie nachmittags
zu uns auf dem Bersch. Und dann... und dann....
so viele aufregende Dinge sind
passiert. Schöne Dinge.
Sie
ist heute den zweiten Tag bei uns und
uns fällt immer nur ein Satz ein.
MAIKE IST SO LIEB!!!!
Übrigens.....das ist sie :-)
Der Garten ist was UNGLAUBLICHES für
sie. Sie staunt und staunt....
Und tscha ....und wie kommt sie
mit den Lottchens zurecht ??
SOO! Sie raufen sich zusammen.
:-)
Heute waren wir lange spazieren.
Knappe 1,5 Stunden und das im Regen.
Aber schön war es.
Die Folge davon ist ???
Das hier. :-) Ein Suchbild
:-) Große Müdigkeit ...
Mit den Katern versteht sie sich
sehr gut! Jupp machte beim Treffen ein kurzes "MÄÄÄ" ,
Rudi staunte über diesen kleinen Wirbelwind, schaute
und drehte sich dann ein , um in tiefen Schlaf zu fallen.
Das SCHÖNSTE war unser kleiner Gerd. Er sah Maike
und schmuste sie sofort an , so wie
er es früher bei Cara gemacht hat.
Leider hatte ich bei allen drei
Begegnungen nicht die Kamera dabei.
Weiteres wird folgen zu Maike
und die für uns ALLE aufregende
Zeit mit ihr.
Und jetzt in eigener Sache.
Ich bin sicher das einjeder "Der kleine Prinz " von Exupery
kennt. Der Prinz der seine Rose so liebt. Und
mit dieser Liebe auch Verantwortung übernommen hat.
Ich habe immer gesagt, (besonders den Menschen
die ich über Tiere kennen gelernt habe,
sei es Einzelpersonen oder Menschen aus den
verschiedenen Tierschutzorganisationen ) das der Weg
zu den Tieren über die Menschen führt. Soll heißen,
wenn man den Mensch versteht, dann versteht
man auch das Tier und dann kann man handeln, wenn
Bedarf besteht. Es gibt immer Gründe
für ein Handeln oder ein Tun. Und dies
bei Mensch und Tier. Und so
traurig es auch sein mag ,
manchmal sind diese Gründe auch
berechtigt.
Das bedeutet natürlich " Arbeit " ein
Bemühen um die Lebewesen. Aber hier das
verstehe ich überhaupt nicht mit Maike
und mit so vielen Tieren die ähnliche
Geschichten haben.
Ich verstehe es nicht !! Jemand der
nicht zumindest den Respekt hat vor
einem Lebewesen hat , alles zu versuchen
aus welcher Notlage auch immer, was soll
man da denken ??
Was soll man davon halten.
Jemand der so ist , eine Maike oder
ein XXXX - Tier weg schmeißt , ein Kind quält
oder missachtet...., wie geht dieser
Mensch mit seinen Mitmenschen um ?
Das frage ich mich.
Meine Freundin fasste alles mit einem
ironischen Satz zusammen, als ich
ihr von Maike berichtet hatte.
"Boah, Jo dazu gehört wirklich
Charakter. Aber Jo , frage mich
nicht ; "Welchen" !! "
Und ich persönlich ich
möchte so einen "Charakter" -Menschen
niemals kennen!
Heute am 4. Tag
mit Maike möchte ich anfügen!!
(01.09.2010)
Diesem kleinen
Hundemädchen ging es niemals SCHLECHT , da wo
sie vorher war. Maike wurde mal
lieb gehabt. !! DA sind wir sicher. Sie
ist fröhlich, gelehrig , liebevoll und sehr
ausgeglichen. Das macht es zwar
noch schwerer für uns Menschen zu
verstehen, was da geschehen sein mag.
Aber es ist vielleicht erklärbar, warum
man keine Gefühle zeigen wollte /
konnte. Vielleicht weil man sich einfach
trennen musste ????
Wie dem auch
sei. Vielleicht sollte es so sein. Wir
waren genau zum richtigen Zeitpunkt
am richtigen Ort,
Maike ist ein lieber Hund. Und Maike
gehört zu uns. Und das ist gut
so! :-)
Und ja! Wenn Maike glücklich ist, dann gurrt sie,
grunzt sie und sie rollt sich über den Boden wie ein
Wildschweinchen. Soll heißen, Maike ist ein
Ferkelchen und ein kleines Täubchen :-) So
viel Energie und Freude und das in
NUR zwei Tagen , was wir erleben
durften. SCHÖN. Das ist Glück! (Wir grunzen und
gurren nur nicht dabei , sondern grinsen
nur so dümmlich :-) )